Angebote für Gruppen

Gemeinsam die Natur erkunden

Neben unseren öffentlichen Führungen und Veranstaltungen bieten wir buchbare Programme für Schulklassen, Kindergärten, für Vereine, Firmen, für private Gruppen und auch Gruppen mit Förderbedarf an: Die Natur mit allen Sinnen erleben, spielerisch Zusammenhänge erfahren, selbst entdecken, forschen, kreativ werden, staunen...

Gehen Sie per Link ohne Umweg zu Ihrem Wunschangebot:

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

Angebote für Kindergärten

Spielerisch Natur und Nachhaltigkeit erleben

Umweltbildung von klein auf: Mit unseren Angeboten möchten wir bei den Kindern Neugier und Begeisterung für die Natur wecken. Spielerisch, mit allen Sinnen und interaktiv widmen wir uns Themen, die den Kindern auch im Alltag begegnen – Weiterforschen ist also möglich und erwünscht!

Die mobilen Angebote für Kindergärten sind in einem vom Bayerischen Umweltministerium geförderten Modellprojekt im Jahr 2022 erarbeitet worden. Die Programme aus dem NaTour-Wagon, der mobilen Umweltstation, können direkt am Kindergarten durchführt werden, bei gutem Wetter auch im Außenbereich. Wir kommen zu Ihnen und bringen alle nötigen Materialien mit. Alternativ kann uns die Gruppe natürlich gerne auch im Naturium Ering besuchen. Die Angebote sind geeignet für Kinder ab 3-4 Jahren.

Eine Übersicht über die Angebote und Kosten für Kindergärten finden Sie auch in unserem neuen Umweltbildungs-Flyer.

Alle meine Entchen

Stockenten leben das ganze Jahr bei uns. Wir begleiten die Ente Eddie und seine Familie durch das Jahr: Was erleben sie, wovon ernähren sie sich, und werden sie eigentlich nass?

Das Angebot "Alle meine Entchen“ ist modular aufgebaut und kann als Einzelprogramm sowie als mehrteiliges Programm “Die Ente im Jahreskreis” über das Jahr verteilt gebucht werden. Passend zur jeweiligen Jahreszeit beschäftigen wir uns mit Brut und Aufzucht der Küken, Überwinterung und weiteren spannenden Themen aus der Welt der Enten.

Zielgruppe: Kinder ab 3 Jahre, Schulkinder bis 2. Klasse
Gruppengröße: 12-15 Kinder pro Gruppe
Dauer: Einzelprogramm 1 x 2 Stunden; 
mehrteiliges Programm “Die Ente im Jahreskreis” 3 x 1,5 Stunden, 
bzw. 4 x 1,5 Stunden (wenn ein zusätzlicher Termin am Naturium stattfindet)
Ort: im Naturium in Ering oder mobiles Angebot bei Ihnen vor Ort
Kosten: 1 Kurs (Einzelprogramm) = 50 €; 
3-4 Kurse (mehrteiliges Programm) = 100 €

Freche Frösche

Wie weit können Frösche springen? Wo wohnen sie? Was fressen sie? Gemeinsam mit unserem Maskottchen Frosch Paul lernen die Kinder das Leben der Frösche kennen.

Das Angebot „Freche Frösche“ ist modular aufgebaut und kann sowohl als Einzelprogramm als auch als mehrteiliges Programm “Der Frosch im Jahreskreis” über das Jahr verteilt gebucht werden. Passend zur jeweiligen Jahreszeit beschäftigen wir uns mit Überwinterungsstrategien, der Entwicklung der Kaulquappen und weiteren spannenden Themen aus der Welt der Frösche.

Zielgruppe: Kinder ab 3 Jahre, Schulkinder bis 2. Klasse
Gruppengröße: 12-15 Kinder pro Gruppe
Dauer: Einzelprogramm 1 x 2 Stunden; 
mehrteiliges Programm “Der Frosch im Jahreskreis” 4 x 1,5 Stunden
Ort: im Naturium in Ering oder mobiles Angebot bei Ihnen vor Ort
Kosten: 1 Kurs (Einzelprogramm) = 50 €; 
3-4 Kurse (mehrteiliges Programm) = 100 €

 

Die Mülldetektive

Gemeinsam mit Mupf, dem Müllmonster beschäftigen sich die Kinder mit Fragen wie: Was ist eigentlich Müll? Welche unterschiedlichen Abfall-Arten gibt es? Wie können wir Müll vermeiden? Was hat Müll in der Natur zu suchen?

Spielerisch und interaktiv wollen wir die Kinder für das Thema Müll sensibilisieren.

Zielgruppe: Kinder ab 3 Jahre, Schulkinder bis 1. Klasse
Gruppengröße: nicht mehr als 12-15 Kinder pro Gruppe
Dauer: 1-1,5 Stunden
Ort: im Naturium in Ering oder mobiles Angebot bei Ihnen vor Ort
Kosten: sowohl im Naturium in Ering als auch mobiles Angebot bei Ihnen vor Ort 50 €
 

Leben auf der Wiese

Was krabbelt, fliegt und summt denn da? Auf der Wiese gibt es neben bunten Blumen auch allerhand Insekten zu entdecken. Bei praktischen und kreativen Übungen lernen wir den artenreichen Lebensraum Wiese näher kennen und beschäftigen uns damit, was Blumen, Kräuter, Gräser und Insekten zum Leben brauchen.

Wir ziehen mit Becherlupen los und lernen Tiere und Pflanzen der Wiese kennen.

Das mobile Programm beschäftigt sich mit den artenreiche, bunten Wiesen am Unteren Inn: Auf den Brennen (das sind die warmen, trockenen Lebensräume der Aue auf kiesigem Untergrund) und Dämmen krabbelt, summt und brummt es nur so! Wir ergründen wie Blüten und Insekten zusammenarbeiten – und warum die Artenvielfalt auf den Wiesen so wichtig ist. 

Zielgruppe: Kindergartenkinder, Schulkinder bis 5. Klasse
Dauer: 2-2,5 Stunden (April-September)
Ort: im Naturium in Ering oder mobiles Angebot auf einer Wiese bei Ihnen vor Ort
Kosten: im Naturium 75 €; mobiles Angebot vor Ort 100 €

Weitere Angebote für Kindergartengruppen vor Ort in Ering

Sie möchten mit ihrer Kindergartengruppe einen Ausflug zum Naturium am Inn machen?

Neben den oben genannten mobil einsetzbaren Programmen bieten wir auch altersgerechte Naturerlebnis-Aktivitäten vor Ort in Ering an. Wir erkunden gemeinsam den Auwald, die Wiese oder den Boden, lernen den Inn kennen und erforschen die Natur mit allen Sinnen.

Dauer: 1-2 Stunden nach Absprache

Weitere Infos sowie eine Kostenübersicht finden Sie in unserem neuen Umweltbildungs-Flyer.
 

Angebote für Schulklassen

Für Schulklassen bieten wir verschiedene Kurse und Exkursionen in Ering rund um das Naturium am Inn sowie mit der mobilen Umweltstation, dem NaTour-Wagon, bei Ihnen vor Ort an. Ob ein Angebot auch mobil buchbar ist, entnehmen Sie den jeweiligen Angeboten. Hier haben wir auch den direkten Bezug der Umwetlbildungsprogramme zu den Lehrplänen  hinterlegt. Die Inhalte können von Referent zu Referent leich variieren. Wenn Sie einen besonderen Themenschwerpunkt wünschen, geben Sie einfach bescheid. 

  • Kosten für Schulangebote pro Gruppe: im Naturium 75 €, mobiles Angebot pro Tag 100 €.
  • Damit alle gut mitmachen können, sollten die Gruppen nicht zu groß sein. Folgende Gruppengröße hat sich bewährt: max. 25 Personen.
  • Start und Ende in der Regel am Naturium Ering.
  • Pro Klasse oder Gruppe muss mindestens eine Lehrkraft anwesend sein. Die Aufsichtspflicht kann nicht auf die Mitarbeiter des Naturium am Inn übertragen werden.
  • Alle eingefangenen Tiere werden lebend bestimmt und nach dem Kurs wieder in ihrem jeweiligen Lebensraum freigelassen. Sorgfältige Behandlung der Tiere und Pflanzen wird vorausgesetzt.
  • Bitte mitbringen: wetterangepasste Kleidung inkl. Regenjacke, festes Schuhwerk, Sonnen- und Mückenschutz, Verpflegung.
  • Die Angebote können auch mit Kindern mit körperlicher oder geistiger Behinderung durchgeführt werden. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Interessensschwerpunkte ein – Besprechung bei der Anmeldung.
  • Einen Überblick über Angebote und Kosten finden Sie auch in unserem neuen Umweltbildungs-Flyer

Leben auf der Wiese

Was krabbelt, fliegt und summt denn da? Auf der Wiese gibt es neben bunten Blumen auch allerhand Insekten zu entdecken. Bei praktischen und kreativen Übungen lernen wir den artenreichen Lebensraum Wiese näher kennen und beschäftigen uns damit, was Blumen, Kräuter, Gräser und Insekten zum Leben brauchen.

Wir ziehen mit Becherlupen los und lernen Tiere und Pflanzen der Wiese kennen.

Das mobile Programm beschäftigt sich mit den artenreiche, bunten Wiesen am Unteren Inn: Auf den Brennen (das sind die warmen, trockenen Lebensräume der Aue auf kiesigem Untergrund) und Dämmen krabbelt, summt und brummt es nur so! Wir ergründen wie Blüten und Insekten zusammenarbeiten – und warum die Artenvielfalt auf den Wiesen so wichtig ist. 

Zielgruppe: Kindergartenkinder, Schulkinder bis 5. Klasse
Dauer: 2-2,5 Stunden (April-September)
Ort: im Naturium in Ering oder mobiles Angebot auf einer Wiese bei Ihnen vor Ort
Kosten: im Naturium 75 €; mobiles Angebot vor Ort 100 €

Direkter Lehrplanbezug:

Grundschule

HSU

1. und 2. Klasse

3.1 Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Kompetenzen:

  • bestimmen ausgewählte heimische Tier- und Pflanzenarten mithilfe einfacher, auf Abbildungen basierender Bestimmungshilfen. 
  • beobachten und vergleichen Möglichkeiten der Ausbreitung von Pflanzen, und erklären dabei den Zusammenhang zwischen dem Bau der Pflanzenteile (z. B. Fallschirmform der Löwenzahnfrüchte) und ihrer Funktion. 
  • beschreiben, wie heimische Tier- und Pflanzenarten an ihren Lebensraum angepasst sind. 
  • beschreiben einfache Nahrungsbeziehungen und zeigen Zusammenhänge in einem ausgewählten Lebensraum auf. 
  • beschreiben anhand konkreter Beispiele aus ihrer Umgebung die Bedeutung von Nutztieren und Nutzpflanzen für den Menschen. 
  • zeigen Sicherheitsbewusstsein im Umgang mit giftigen und unbekannten Pflanzen

Inhalte: 

  • ausgewählte Tierarten aus den Lebensräumen Wiese oder Hecke (Vorkommen, typische Merkmale, wie z. B. Körperform, Körperbedeckung, Fortbewegung, Tarnmechanismen, Ernährungsweise, Artenkenntnis) 
  • ausgewählte Pflanzenarten aus den Lebensräumen Wiese oder Hecke (Vorkommen, Standort, typische Merkmale, wie z. B. Bau und Aufgaben der Pflanzenorgane, Ausbreitung durch Samen, Früchte oder Ausläufer, Artenkenntnis)
  • einfache Nahrungsbeziehungen aus den Lebensräumen Wiese oder Hecke (z. B. Pflanze – Schnecke – Amsel)

     

3. und 4. Klasse

3.1 Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Kompetenzen:

  • beobachten und betrachten ausgewählte Tier- und Pflanzenarten und dokumentieren ihre Beobachtungen. 
  • beschreiben das Prinzip der Angepasstheit von Tier- und Pflanzenarten an ihren Lebensraum und zeigen dies anhand ausgewählter heimischer Vertreter. 
  • stellen wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Lebewesen dar, indem sie Nahrungsbeziehungen aufzeigen und Einflüsse des Menschen darstellen. 
  • beschreiben die Entwicklung einer ausgewählten Tierart über verschiedene Stadien hinweg.

Inhalte:

  • Kenntnis der Artenvielfalt in den Lebensräumen Wald und Gewässer 
  • typische Merkmale ausgewählter Tierarten aus den Lebensräumen Wald und Gewässer (z. B. Atmungsorgane, Fortpflanzung) 
  • Besonderheiten von Bäumen (z. B. Verholzung, Laubwechsel) sowie von Sumpf- und Wasserpflanzen (z. B. Schwimmfähigkeit von Pflanzenteilen) 
  • Entwicklung eines Tieres (z. B. Ei – Larve – Marienkäfer, Kaulquappe – Frosch) 
  • Einfluss des Menschen auf die Lebensräume Wald und Gewässer (z. B. positive Einflüsse wie Gewässerschutz; negative Einflüsse wie Baumaßnahmen, Schadstoffe)

Mittelschule

Natur und Technik

5. Klasse

Lernbereich 1: Naturwissenschaftliches Arbeiten

Kompetenzen: 

  • verwenden nach Anleitung einfache Geräte und Materialien sachgerecht. 
  • verwenden Modelle zur Veranschaulichung naturwissenschaftlicher Sachverhalte, beschreiben deren Eigenschaften und vergleichen sie mit der Realität. 
  • protokollieren angeleitet einfache Arbeitsabläufe und Ergebnisse.

Inhalte: 

  • sachgerechter Umgang mit einfachen Geräten

Realschule

Biologie

5. Klasse

Lernbereich 1: Prozessbezogene Kompetenz

Kompetenzen: 

  • verwenden mithilfe von genauen Anleitungen sehr einfach zu handhabende Mess- und Laborgeräte wie Meterstab, Lupe oder Gläser sachgerecht, um Untersuchungen wie Messungen oder Experimente durchzuführen. 
  • führen mithilfe von konkreten Anleitungen Beobachtungen an realen oder abgebildeten biologischen Phänomenen durch, um sie anhand von einem Kriterium oder wenigen vorgegebenen Kriterien zu beschreiben.
  • bestimmen mithilfe von Abbildungen bzw. einfachen Beschreibungen Lebewesen, um sie zu benennen und ihrer Umgebung zuzuordnen.
  • verwenden biologische Fachbegriffe, um anderen einfache Sachverhalte nachvollziehbar zu beschreiben. 
  • beschreiben einfache Beziehungen zwischen zwei Fakten und stellen so einfache biologische Zusammenhänge her.

Inhalte: 

  • Umgang mit lebenden Organismen, Verhalten in der Natur
  • einfache, bebilderte Bestimmungshilfen

 

Lernbereich 4: Tiere und Pflanzen in der Umgebung des Menschen

Kompetenzen: 

  • beschreiben an ausgewählten einheimischen, wild lebenden Tieren jeweils deren Nahrungsgrundlage, Körperbau und Lebensweise, wodurch sie ihre Vorstellung von dem engen Zusammenhang zwischen den Lebewesen und deren Umwelt erweitern und die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen erkennen.
  • untersuchen verschiedene Blütenpflanzen und leiten deren Grundbestandteile sowie deren Funktionen ab. 
  • führen Untersuchungen von Blütenpflanzen am Original auch am natürlichen Standort durch. Sie schätzen durch die unmittelbare Naturbegegnung die Vielfalt und Schönheit von Pflanzen und entwickeln eine Vorstellung der heimischen Biodiversität.

Inhalte: 

  • Grundbauplan einer Blütenpflanze: Blüte, Laubblatt, Sprossachse, Wurzel; Prinzip der Arbeitsteilung 
  • Vielfalt der Blütenpflanzen

Biberexkursion

Wie lebt der Biber? Was frisst er eigentlich? Wieso hat er so ein dichtes Fell?

Diesen Fragen gehen wir auf den Grund, auf dem Weg in den Eringer Auwald wo wir die Spuren des Bibers verfolgen sowie mit den Spielen und Geschichten von Bibs und Bina im mobilen Angebot. Dabei lernen wir den Baumeister Biber näher kennen. 

Zielgruppe: 1. bis 6. Klasse
Dauer: 2-3 Stunden
Ort: im Naturium in Ering oder mobiles Angebot bei Ihnen vor Ort
Kosten: im Naturium 75 €; mobiles Angebot vor Ort 100 €

Direkter Lehrplanbezug:

Grundschule

HSU

1. und 2. Klasse

3.1 Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Kompetenzen:

  • beschreiben, wie heimische Tier- und Pflanzenarten an ihren Lebensraum angepasst sind. 
  • beschreiben einfache Nahrungsbeziehungen und zeigen Zusammenhänge in einem ausgewählten Lebensraum auf. 
  • beschreiben anhand konkreter Beispiele aus ihrer Umgebung die Bedeutung von Nutztieren und Nutzpflanzen für den Menschen. 

 

3. und 4. Klasse

3.1 Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Kompetenzen:

  • beschreiben das Prinzip der Angepasstheit von Tier- und Pflanzenarten an ihren Lebensraum und zeigen dies anhand ausgewählter heimischer Vertreter. 
  • untersuchen mit einfachen Hilfsmitteln Umweltfaktoren (z. B. Temperatur, Lichtverhältnisse, Boden) und deuten sie als Ursachen für unterschiedliche Lebensbedingungen von Tier- und Pflanzenarten. 
  • stellen wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Lebewesen dar, indem sie Nahrungsbeziehungen aufzeigen und Einflüsse des Menschen darstellen. 

Inhalte:

  • Kenntnis der Artenvielfalt in den Lebensräumen Wald und Gewässer 
  • typische Merkmale ausgewählter Tierarten aus den Lebensräumen Wald und Gewässer (z. B. Atmungsorgane, Fortpflanzung) 
  • Einfluss des Menschen auf die Lebensräume Wald und Gewässer (z. B. positive Einflüsse wie Gewässerschutz; negative Einflüsse wie Baumaßnahmen, Schadstoffe)

Mittelschule

Natur und Technik

6. Klasse

Lernbereich 2.2 Lebensraum Gewässer

Kompetenzen: 

  • beschreiben die Auswirkungen menschlicher Eingriffe in den Lebensraum Gewässer an einem Beispiel und bewerten es unter dem Aspekt des Arten- und Biotopschutzes.

Inhalte: 

  • Tiere und Pflanzen an und in einem einheimischen Gewässer
  • Eingriffe in den Lebensraum; Arten- und Biotopschutz

Realschule

Biologie

5. Klasse

Lernbereich 1: Prozessbezogene Kompetenz

Kompetenzen: 

  • führen mithilfe von konkreten Anleitungen Beobachtungen an realen oder abgebildeten biologischen Phänomenen durch, um sie anhand von einem Kriterium oder wenigen vorgegebenen Kriterien zu beschreiben.
  • verwenden biologische Fachbegriffe, um anderen einfache Sachverhalte nachvollziehbar zu beschreiben. 
  • beschreiben einfache Beziehungen zwischen zwei Fakten und stellen so einfache biologische Zusammenhänge her.

Inhalte: 

  • Umgang mit lebenden Organismen, Verhalten in der Natur

 

Lernbereich 4: Tiere und Pflanzen in der Umgebung des Menschen

Kompetenzen: 

  • beschreiben an ausgewählten einheimischen, wild lebenden Säugetieren jeweils deren Nahrungsgrundlage, Körperbau und Lebensweise, wodurch sie ihre Vorstellung von dem engen Zusammenhang zwischen den Lebewesen und deren Umwelt erweitern und die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen erkennen.

 

 

6. Klasse

Lernbereich 1: Prozessbezogene Kompetenz

Kompetenzen:

  • führen mithilfe von Anleitungen Beobachtungen an realen oder abgebildeten biologischen Phänomenen durch, um sie anhand von wenigen vorgegebenen Kriterien strukturiert zu beschreiben. 
  • vergleichen unter vorgegebener Schwerpunktsetzung reale oder abgebildete biologische Phänomene und erkennen so Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
  • bestimmen Lebewesen mithilfe von Abbildungen und Beschreibungen in einfacher Fachsprache oder einfachen dichotomen Bestimmungsschlüsseln, um sie zu benennen und Angepasstheiten an den jeweiligen Lebensraum aufzuzeigen.
  • verwenden biologische Fachbegriffe, um einfache Sachverhalte angemessen zu beschreiben und nachvollziehbar weiterzugeben.
  • beschreiben Beziehungen zwischen wenigen Fakten oder Sachverhalten und stellen so einfache biologische Zusammenhänge her.

Inhalte: 

  • Beobachtungen auch von Originalia (z. B. Betrachten von Vogelfedern mithilfe der Stereolupe, Früchte, Längsschnitt von Blüten) und von Lebewesen in ihrer natürlichen Umgebung (z. B. Tierbeobachtung in einem Ökosystem, Kommunikation von Lebewesen, Entwicklung einer Frucht); Beobachtungskriterien
  • Experimente (z. B. Keimung von Bohnen, Isolationswirkung von Fett, Luftwiderstand und Masse einer Feder im Vergleich zu einer Papierfeder, Wasserspeicherkapazität verschiedener Böden bei gleichen Probenvolumen, Verbreitung von Samen bei Pflanzen, Keimungsbedingungen von Pflanzen)
  • Originalia (z. B. Samen, Federn) und biologierelevante Medien (z. B. Bilder von Ökosystemen, Präparate von Wirbeltieren, Modelle von Wirbeltierorganen)

 

Lernbereich 3: Vielfalt von Wirbeltieren

Kompetenzen: 

  • beschreiben anhand konkreter Beispiele Regulationsvorgänge bei Wirbeltieren (z. B. Körpertemperatur).
  • ordnen Wirbeltiere anhand charakteristischer Merkmale den verschiedenen Wirbeltierklassen zu und gewinnen dadurch einen Überblick über die Wirbeltierklassen. 
  • bestimmen einheimische Wirbeltiere mithilfe von einfachen Bestimmungshilfen und entwickeln dadurch Formenkenntnisse, die als Grundlage für eine schützende Einstellung gegenüber der Natur, vor allem gegenüber gefährdeten Arten, dienen.

Inhalte:

  • Wirbeltiere im Überblick:
    System durch Ähnlichkeiten im inneren und äußeren Körperbau 
  • Vergleich von Wirbeltieren unter verschiedenen Aspekten (z. B. Fortbewegung, Körperoberfläche, Temperaturregulation, Atmung, Reproduktion, Überwinterungsstrategien) 
  • Vergleich mit Strukturen und Funktionen technischer Entwicklungen, Bionik (z. B. Körperformen, Flügel) 
  • Fortpflanzung, ggf. Entwicklung 
  • ausgewählte Beispiele von Verhalten (z. B. Wanderungen, Balz-, Brut-, Revierverhalten, Überwinterung, Tarnung, Sozialverhalten, Gruppenbildung) 
  • ausgewählte heimische Vertreter, Überblick über die Vielfalt der heimischen Fauna, ggf. Bedrohung und Schutz

 

Lernbereich 4: Ein heimatnahes Ökosystem

Kompetenzen: 

  • stellen das Ökosystem als das Zusammenwirken von Lebensraum und Lebensgemeinschaften dar und erkennen so, dass vielschichtig vernetzte abiotische Faktoren die Lebensgrundlage für die Lebensgemeinschaft bilden. 
  • erstellen auf der Grundlage von exemplarischen Pflanzen- und Tierbeobachtungen Beschreibungen. Dadurch kennzeichnen sie Angepasstheiten und zeigen gleichzeitig auf, wie Lebewesen in einem Ökosystem vergesellschaftet sind.
  • stellen für ein heimatnahes Ökosystem Zusammenhänge zwischen Eingriffen des Menschen in die Natur und den sich dadurch verändernden abiotischen Faktoren her. Aus den damit verbundenen Auswirkungen auf die Lebensgemeinschaft entwickeln sie Schutzmaßnahmen oder vollziehen diese nach und reflektieren ihr eigenes Verhalten.

Inhalte: 

  • Überblick über den Lebensraum: 
    Beschreibung der Lage und der Umgebung des Lebensraums; 
    Unterscheidung: Wildnis versus Kulturlandschaft; Geschichte und Zukunft des Ökosystems 
  • Biotische und abiotische Umweltfaktoren:
    Biotop: abiotische Faktoren im Überblick, Zusammenwirken, ggf. jahreszeitliche Veränderungen;
    Biozönose: kennzeichnende Tier- und Pflanzenarten, Angepasstheiten, ökologische Nische, Zeigerorganismen;
  • Ökosystem als System:
    Nahrungsbeziehungen: Nahrungsnetze, Nahrungsketten, Nahrungspyramide, biologisches Gleichgewicht;
    funktionelle Gliederung eines Ökosystems: Produzenten, Konsumenten, Destruenten
    Stoffkreislauf;
    Bedeutung und Gefährdung des Ökosystems: Nutzung, Bedrohung und Schutz durch den Menschen

Gymnasium

Natur und Technik

6. Klasse

Lernbereich 1.3: Biodiversität bei Wirbeltieren

Kompetenzen: 

  • vergleichen Vertreter aus unterschiedlichen Wirbeltierklassen hinsichtlich ihrer speziellen Angepasstheit in Bezug auf die aktive Bewegung. Dabei identifizieren sie arttypische Merkmale und unterscheiden sie von allgemeinen Merkmalen übergeordneter systematischer Gruppen. 
  • vergleichen die Angepasstheit der aktiven Fortbewegung an verschiedene Lebensräume.
  • vergleichen Vertreter einer Wirbeltierklasse hinsichtlich ihrer unterschiedlichen Strategien zum Nahrungserwerb und zur Nahrungsverwertung.

 

Inhalte: 

  • ausgewählte Vertreter der Wirbeltiere und ihrer speziellen Angepasstheiten im Bereich der aktiven Bewegung, Artenkenntnis 
  • Fortbewegung im Wasser, an Land
  • unterschiedliche Strategien zum Nahrungserwerb und zur Nahrungsverwertung: Räuber und Weidegänger, Fleisch- und Pflanzenfresser 
  • Temperaturregulation: Thermokonforme, Thermoregulatoren; Abhängigkeit der Aktivität von der Außentemperatur, Isolation (Haut, Haare)
  • Elternaufwand: u. a. Anzahl der Nachkommen, Brutpflege

 

Lernbereich 1.5: Ökosystem Gewässer

Kompetenzen: 

  • bestimmen Lebewesen aquatischer Ökosysteme und erkunden so deren biologische Vielfalt. 
  • beschreiben ökologische Zusammenhänge innerhalb der Lebensgemeinschaft und zwischen Organismen und abiotischen Umweltfaktoren im Ökosystem. 
  • erkennen Gefahren für ein Ökosystem und leiten daraus Möglichkeiten des Schutzes der biologischen Vielfalt ab.

Inhalte: 

  • Artenkenntnis: typische Lebewesen im Ökosystem (u. a. Pflanzen, Wirbeltiere) 
  • Nahrungsbeziehungen im Ökosystem (Nahrungsnetz) 
  • Ökosystem als Gesamtheit von Lebewesen und unbelebter Natur 
  • Nutzen des Ökosystems für den Menschen, Einflüsse des Menschen auf das Ökosystem (z. B. Veränderung eines abiotischen Faktors)

Exkursion ins Europareservat

Vom Naturium Ering aus lernen wir spielerisch, forschend und mit allen Sinnen die verschiedenen Lebensräume und Bewohner der Inn-Auen kennen: von Auwald bis Sandbank und Biber bis Wasservögel.

Jahrgangsstufe: Für alle Altersgruppen geeignet
Dauer: 2-3 Stunden
Ort: am Naturium in Ering
Kosten: Privat: 2 Stunden = 90 €; 3 Stunden = 120 €; für Schulen 75 €
Ganzjährig möglich

Direkter Lehrplanbezug:

Grundschule

HSU

1.und 2. Klasse

3.1 Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Kompetenzen:

  • bestimmen ausgewählte heimische Tier- und Pflanzenarten mithilfe einfacher, auf Abbildungen basierender Bestimmungshilfen. 
  • beobachten und vergleichen Möglichkeiten der Ausbreitung von Pflanzen, und erklären dabei den Zusammenhang zwischen dem Bau der Pflanzenteile (z. B. Fallschirmform der Löwenzahnfrüchte) und ihrer Funktion. 
  • beschreiben, wie heimische Tier- und Pflanzenarten an ihren Lebensraum angepasst sind. 
  • beschreiben einfache Nahrungsbeziehungen und zeigen Zusammenhänge in einem ausgewählten Lebensraum auf. 

 

3. und 4. Klasse

3.1 Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Kompetenzen:

  • beobachten und betrachten ausgewählte Tier- und Pflanzenarten und dokumentieren ihre Beobachtungen. 
  • beschreiben das Prinzip der Angepasstheit von Tier- und Pflanzenarten an ihren Lebensraum und zeigen dies anhand ausgewählter heimischer Vertreter. 
  • stellen wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Lebewesen dar, indem sie Nahrungsbeziehungen aufzeigen und Einflüsse des Menschen darstellen. 

Inhalte:

  • Kenntnis der Artenvielfalt in den Lebensräumen Wald und Gewässer 
  • typische Merkmale ausgewählter Tierarten aus den Lebensräumen Wald und Gewässer (z. B. Atmungsorgane, Fortpflanzung) 
  • Besonderheiten von Bäumen (z. B. Verholzung, Laubwechsel) sowie von Sumpf- und Wasserpflanzen (z. B. Schwimmfähigkeit von Pflanzenteilen) 
  • Einfluss des Menschen auf die Lebensräume Wald und Gewässer (z. B. positive Einflüsse wie Gewässerschutz; negative Einflüsse wie Baumaßnahmen, Schadstoffe)

Mittelschule

Natur und Technik 

5. Klasse

Lernbereich 1: Naturwissenschaftliches Arbeiten

Kompetenzen: 

  • beobachten Alltagsphänomene mit naturwissenschaftlichem Hintergrund, formulieren dazu einfache Fragestellungen und führen mithilfe von konkreten Anleitungen einfache Untersuchungen unter Beachtung von Sicherheitsaspekten durch.

 

6. Klasse

Lernbereich 2.2 Lebensraum Gewässer

Kompetenzen: 

  • bestimmen unter Verwendung ausgewählter Bestimmungshilfen Tiere und Pflanzen, um einen Überblick über die Flora und Fauna eines einheimischen Gewässers zu gewinnen und die Gewässergüte einzuschätzen.
  • beschreiben die Auswirkungen menschlicher Eingriffe in den Lebensraum Gewässer an einem Beispiel und bewerten es unter dem Aspekt des Arten- und Biotopschutzes.

Inhalte: 

  • Tiere und Pflanzen an und in einem einheimischen Gewässer
  • Eingriffe in den Lebensraum; Arten- und Biotopschutz

 

7. Klasse

Lernbereich 2.3 Tiere an Land und in der Luft

Kompetenzen: 

  • ordnen ausgewählte heimische Tiere wichtigen Wirbeltierklassen zu, indem sie deren Aussehen (Morphologie) und Körperbau (Anatomie) vergleichen. 
  • vergleichen die Angepasstheit von Wirbeltieren an verschiedene Lebensräume in Bezug auf deren Fortbewegung 

Inhalte: 

  • Wirbeltierklassen: Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel, Säugetiere 
  • Fortbewegung an Land, im Wasser bzw. in der Luft

     

Ethik

7. Klasse

Lernbereich 3 Mensch und Natur

Kompetenzen: 

  • setzen sich mit dem Wert der Natur für den Menschen auseinander und formulieren Gründe für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. 
  • berücksichtigen den Zusammenhang zwischen den Lebensgewohnheiten und Umweltproblemen und nehmen Folgen ihres Konsumverhaltens für die Lebensbedingungen von Tieren wahr. 
  • zeigen Bereitschaft für einen verantwortungsvollen und bewahrenden Umgang mit der Natur und tragen in ihrem Schul- und Lebensalltag aktiv zum Schutz von Natur und Umwelt bei.

Inhalte: 

  • Wert der Natur und Gründe für Naturschutz u. a. ästhetische Bedeutung, Natur als Heimat, Natur als Lebensgrundlage (Basic-Needs-Argument), Natur als Vorbild für Forschung und Technik (z. B. Lotuseffekt), Natur als Quelle angenehmer Empfindungen (Aisthesis-Argument), Empfindungsfähigkeit von Tieren 
  • Ziele und Grenzen von Naturschutz 
  • Umweltprobleme (z. B. Luftverschmutzung, Waldsterben, Regenwaldabholzung)  
  • konkrete Handlungsmöglichkeiten (z. B. Kauf langlebiger bzw. regional-saisonaler Produkte, Einsparung von Ressourcen, Müllvermeidung)

Realschule

Biologie

5. Klasse

Lernbereich 1: Prozessbezogene Kompetenz

Kompetenzen: 

  • verwenden mithilfe von genauen Anleitungen sehr einfach zu handhabende Mess- und Laborgeräte wie Meterstab, Lupe oder Gläser sachgerecht, um Untersuchungen wie Messungen oder Experimente durchzuführen. 
  • führen mithilfe von konkreten Anleitungen Beobachtungen an realen oder abgebildeten biologischen Phänomenen durch, um sie anhand von einem Kriterium oder wenigen vorgegebenen Kriterien zu beschreiben.
  • bestimmen mithilfe von Abbildungen bzw. einfachen Beschreibungen Lebewesen, um sie zu benennen und ihrer Umgebung zuzuordnen.
  • verwenden biologische Fachbegriffe, um anderen einfache Sachverhalte nachvollziehbar zu beschreiben. 
  • beschreiben einfache Beziehungen zwischen zwei Fakten und stellen so einfache biologische Zusammenhänge her.

Inhalte: 

  • Umgang mit lebenden Organismen, Verhalten in der Natur
  • Aufbau eines Steckbriefs (z. B. anhand eines Säugetiers)

 

Lernbereich 4: Tiere und Pflanzen in der Umgebung des Menschen

Kompetenzen: 

  • beschreiben an ausgewählten einheimischen, wild lebenden Säugetieren jeweils deren Nahrungsgrundlage, Körperbau und Lebensweise, wodurch sie ihre Vorstellung von dem engen Zusammenhang zwischen den Lebewesen und deren Umwelt erweitern und die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen erkennen.

 

 

6. Klasse

Lernbereich 1: Prozessbezogene Kompetenz

Kompetenzen:

  • führen mithilfe von Anleitungen Beobachtungen an realen oder abgebildeten biologischen Phänomenen durch, um sie anhand von wenigen vorgegebenen Kriterien strukturiert zu beschreiben. 
  • vergleichen unter vorgegebener Schwerpunktsetzung reale oder abgebildete biologische Phänomene und erkennen so Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
  • bestimmen Lebewesen mithilfe von Abbildungen und Beschreibungen in einfacher Fachsprache oder einfachen dichotomen Bestimmungsschlüsseln, um sie zu benennen und Angepasstheiten an den jeweiligen Lebensraum aufzuzeigen.
  • verwenden biologische Fachbegriffe, um einfache Sachverhalte angemessen zu beschreiben und nachvollziehbar weiterzugeben.
  • beschreiben Beziehungen zwischen wenigen Fakten oder Sachverhalten und stellen so einfache biologische Zusammenhänge her.

Inhalte: 

  • Beobachtungen auch von Originalia (z. B. Betrachten von Vogelfedern mithilfe der Stereolupe, Früchte, Längsschnitt von Blüten) und von Lebewesen in ihrer natürlichen Umgebung (z. B. Tierbeobachtung in einem Ökosystem, Kommunikation von Lebewesen, Entwicklung einer Frucht); Beobachtungskriterien
  • Originalia (z. B. Samen, Federn) und biologierelevante Medien (z. B. Bilder von Ökosystemen, Präparate von Wirbeltieren, Modelle von Wirbeltierorganen)

 

Lernbereich 3: Vielfalt von Wirbeltieren

Kompetenzen: 

  • beschreiben anhand konkreter Beispiele Regulationsvorgänge bei Wirbeltieren (z. B. Körpertemperatur).
  • ordnen Wirbeltiere anhand charakteristischer Merkmale den verschiedenen Wirbeltierklassen zu und gewinnen dadurch einen Überblick über die Wirbeltierklassen. 
  • bestimmen einheimische Wirbeltiere mithilfe von einfachen Bestimmungshilfen und entwickeln dadurch Formenkenntnisse, die als Grundlage für eine schützende Einstellung gegenüber der Natur, vor allem gegenüber gefährdeten Arten, dienen.

Inhalte:

  • Vergleich von Wirbeltieren unter verschiedenen Aspekten (z. B. Fortbewegung, Körperoberfläche, Temperaturregulation, Atmung, Reproduktion, Überwinterungsstrategien) 
  • ausgewählte heimische Vertreter, Überblick über die Vielfalt der heimischen Fauna, ggf. Bedrohung und Schutz

 

Lernbereich 4: Ein heimatnahes Ökosystem

Kompetenzen: 

  • stellen das Ökosystem als das Zusammenwirken von Lebensraum und Lebensgemeinschaften dar und erkennen so, dass vielschichtig vernetzte abiotische Faktoren die Lebensgrundlage für die Lebensgemeinschaft bilden. 
  • erstellen auf der Grundlage von exemplarischen Pflanzen- und Tierbeobachtungen Beschreibungen. Dadurch kennzeichnen sie Angepasstheiten und zeigen gleichzeitig auf, wie Lebewesen in einem Ökosystem vergesellschaftet sind.
  • stellen für ein heimatnahes Ökosystem Zusammenhänge zwischen Eingriffen des Menschen in die Natur und den sich dadurch verändernden abiotischen Faktoren her. Aus den damit verbundenen Auswirkungen auf die Lebensgemeinschaft entwickeln sie Schutzmaßnahmen oder vollziehen diese nach und reflektieren ihr eigenes Verhalten.
  • erschließen schematische Darstellungen von Räuber-Beutebeziehungen eines Ökosystems und erläutern sie als Nahrungsketten, Nahrungsnetze und – unter Berücksichtigung der Trophieebenen – als Nahrungspyramide. So entwickeln sie eine Vorstellung von den engen Verflechtungen innerhalb einer Lebensgemeinschaft und der Stellung des Menschen als Teil von Ökosystemen

Inhalte: 

  • Überblick über den Lebensraum: 
    Beschreibung der Lage und der Umgebung des Lebensraums; 
    Unterscheidung: Wildnis versus Kulturlandschaft; Geschichte und Zukunft des Ökosystems 
  • Biotische und abiotische Umweltfaktoren:
    Biotop: abiotische Faktoren im Überblick, Zusammenwirken, ggf. jahreszeitliche Veränderungen;
    Biozönose: kennzeichnende Tier- und Pflanzenarten, Angepasstheiten, ökologische Nische, Zeigerorganismen;
    Insekten als wichtiger Bestandteil einer Lebensgemeinschaft: Grundbauplan, Körperbau im Überblick, Angepasstheiten, Schutz, ggf. Verhalten, ggf. Vielfalt 
  • Ökosystem als System:
    Nahrungsbeziehungen: Nahrungsnetze, Nahrungsketten, Nahrungspyramide, biologisches Gleichgewicht;
    funktionelle Gliederung eines Ökosystems: Produzenten, Konsumenten, Destruenten
    Stoffkreislauf;
    Bedeutung und Gefährdung des Ökosystems: Nutzung, Bedrohung und Schutz durch den Menschen

 

10. Klasse

Lernbereich 3: Lokale und globale Auswirkungen auf Ökosysteme durch Eingriffe des Menschen

Kompetenzen:

  • erläutern Wechselwirkungen zwischen unbelebter Materie, Organismen, Ökosystemen, der Biosphäre und ggf. auch der Atmosphäre und der Hydrosphäre, um die Vernetzung der Systeme zu verstehen und natürliche und durch den Menschen verursachte Folgen abzuschätzen.
  • beschreiben ein lokales Ökosystem in seiner historischen Veränderung und leiten so den Wandel in der Bedeutung der Ökosystemdienstleistung ab. 
  • begründen die Bedeutung der Artenvielfalt für Ökosysteme und zeigen an einem Beispiel auf, wie Eingriffe des Menschen die Vielfalt reduzieren können. Ausgehend von unterschiedlichen Interessen und den damit verbundenen Zielkonflikten entwickeln sie Handlungsoptionen und schätzen deren Folgen ab, um verantwortungsvoll mit der Umwelt umzugehen. 
  • zeigen an einem konkreten Beispiel Möglichkeiten auf, auf welche Weise menschliche Eingriffe Veränderungen in Ökosystemen auslösen können. Dabei berücksichtigen sie auch nicht lineare Prozesse und zeitverzögerte Auswirkungen auf das System und beurteilen Schutzmaßnahmen im Hinblick auf deren Nachhaltigkeit. 

Inhalte: 

  • Organismen und Ökosysteme: Systembegriff, Wechselwirkungen; Biosphäre als geschlossenes System 
  • regionale und globale Kreisläufe und Stoffströme: Vernetzung, Beeinflussung durch den Menschen (z. B. Ausbreitung von Kunststoffen oder Weichmachern); Folgen und ggf. damit verbundene Veränderungen in der Biosphäre (z. B. Auswirkungen des Treibhauseffekts auf Flora und Fauna) 
  • Dienstleistungen eines lokalen Ökosystems, deren historische Veränderung, Beeinflussung durch den Menschen, Auswirkungen und Folgen (z. B. durch Bewirtschaftung, als Naherholungsraum) 
  • Bedeutung der Artenvielfalt für Ökosysteme, Artenrückgang durch die Veränderung eines Ökosystems an einem Beispiel 
  • nachhaltige Schutzmaßnahmen: Möglichkeiten lokaler Maßnahmen, Lösungsansätze durch technische Verfahren (z. B. Abfallproblematik, Abwasserbehandlung)

Gymnasium

Natur und Technik

6. Klasse

Lernbereich 1.3: Biodiversität bei Wirbeltieren

Kompetenzen: 

  • vergleichen Vertreter aus unterschiedlichen Wirbeltierklassen hinsichtlich ihrer speziellen Angepasstheit in Bezug auf die aktive Bewegung. Dabei identifizieren sie arttypische Merkmale und unterscheiden sie von allgemeinen Merkmalen übergeordneter systematischer Gruppen. 
  • vergleichen die Angepasstheit der aktiven Fortbewegung an verschiedene Lebensräume.
  • vergleichen Vertreter einer Wirbeltierklasse hinsichtlich ihrer unterschiedlichen Strategien zum Nahrungserwerb und zur Nahrungsverwertung.

Inhalte: 

  • ausgewählte Vertreter der Wirbeltiere und ihrer speziellen Angepasstheiten im Bereich der aktiven Bewegung, Artenkenntnis 
  • Fortbewegung im Wasser, an Land, in der Luft; Vorteile durch Fortbewegung
  • unterschiedliche Strategien zum Nahrungserwerb und zur Nahrungsverwertung: Räuber und Weidegänger, Fleisch- und Pflanzenfresser 
  • Temperaturregulation: Thermokonforme, Thermoregulatoren; Abhängigkeit der Aktivität von der Außentemperatur, Isolation (Haut, Haare, Federn)
  • Elternaufwand: u.a. Anzahl der Nachkommen, Brutpflege

 

Lernbereich 1.5: Ökosystem Gewässer

Kompetenzen: 

  • bestimmen Lebewesen aquatischer Ökosysteme und erkunden so deren biologische Vielfalt. 
  • beschreiben ökologische Zusammenhänge innerhalb der Lebensgemeinschaft und zwischen Organismen und abiotischen Umweltfaktoren im Ökosystem. 
  • erkennen Gefahren für ein Ökosystem und leiten daraus Möglichkeiten des Schutzes der biologischen Vielfalt ab.

Inhalte: 

  • Artenkenntnis: typische Lebewesen im Ökosystem (u. a. Pflanzen, Wirbeltiere) 
  • Nahrungsbeziehungen im Ökosystem (Nahrungsnetz) 
  • Ökosystem als Gesamtheit von Lebewesen und unbelebter Natur 
  • Nutzen des Ökosystems für den Menschen, Einflüsse des Menschen auf das Ökosystem (z. B. Veränderung eines abiotischen Faktors)

 

Biologie

8. Klasse

Lernbereich 1: Erkenntnisse gewinnen-kommunizieren-bewerten

Kompetenzen

  • wägen Folgen menschlichen Handelns auf die lokale und globale nachhaltige Entwicklung ab und erörtern Handlungsoptionen, indem sie vorgegebene Pro- und Kontra-Argumente (z. B. zum Einkaufsverhalten oder zur Transportmittelnutzung) auswerten, um bewusste, wertorientierte Entscheidungen treffen zu können.

 

Lernbereich 6: Ökosysteme unter dem Einfluss des Menschen

Kompetenzen:

  • charakterisieren die Veränderung eines ortsnahen Ökosystems im Lauf der Zeit, um die Entwicklung dieses Ökosystems unter dem Einfluss des Menschen von einer natürlichen Entwicklung zu unterscheiden. 
  • beschreiben Eingriffe des Menschen in die Natur, erörtern Handlungsoptionen unter dem Aspekt einer nachhaltigen Entwicklung und treffen so begründete Entscheidungen für oder gegen diese Eingriffe.

Inhalt: 

  • Veränderungen der Zusammensetzung von Ökosystemen: Sukzession; Wildnis, Kulturlandschaft; Artenkenntnis 
  • Eingriffe des Menschen in einem ortsnahen Ökosystem: z. B. Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Flussregulierung, Zersiedelung, Renaturierung

Leben im Auwald

Was ist eigentlich ein Auwald? Welche Tiere und Pflanzen leben dort und wie stehen sie miteinander in Beziehung? Auf einer Exkursion in den Auwald gehen wir diesen Fragen auf den Grund.

Wir sammeln Blütenpflanzen, Blätter von Bäumen und Sträuchern sowie Insekten und schauen unter anderem mit Hilfe von Bestimmungsbüchern nach, um welche Arten es sich handelt.

Beim mobilden Angebot bei Ihnen vor Ort gehen wir mit unseren Themenboxen diesen Fragen auf den Grund – und werden feststellen: Im Auwald hängt alles in einem dichten Beziehungsgeflecht zusammen!

Jahrgangsstufe: Für alle Jahrgangsstufen
Dauer: 2-3 Stunden
Ort: im Naturium in Ering oder bei Ihnen vor Ort
Kosten: im Naturium 75 €; mobiles Angebot vor Ort 100 €
Ganzjährig möglich

 

Direkter Lehrplanbezug:

Grundschule

HSU

1.und 2. Klasse

3.1 Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Kompetenzen:

  • bestimmen ausgewählte heimische Tier- und Pflanzenarten mithilfe einfacher, auf Abbildungen basierender Bestimmungshilfen. 
  • beobachten und vergleichen Möglichkeiten der Ausbreitung von Pflanzen, und erklären dabei den Zusammenhang zwischen dem Bau der Pflanzenteile (z. B. Fallschirmform der Löwenzahnfrüchte) und ihrer Funktion. 
  • beschreiben, wie heimische Tier- und Pflanzenarten an ihren Lebensraum angepasst sind. 
  • beschreiben einfache Nahrungsbeziehungen und zeigen Zusammenhänge in einem ausgewählten Lebensraum auf. 

 

3. und 4. Klasse

3.1 Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Kompetenzen:

  • beobachten und betrachten ausgewählte Tier- und Pflanzenarten und dokumentieren ihre Beobachtungen. 
  • beschreiben das Prinzip der Angepasstheit von Tier- und Pflanzenarten an ihren Lebensraum und zeigen dies anhand ausgewählter heimischer Vertreter. 
  • stellen wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Lebewesen dar, indem sie Nahrungsbeziehungen aufzeigen und Einflüsse des Menschen darstellen. 

Inhalte:

  • Kenntnis der Artenvielfalt in den Lebensräumen Wald und Gewässer 
  • typische Merkmale ausgewählter Tierarten aus den Lebensräumen Wald und Gewässer (z. B. Atmungsorgane, Fortpflanzung) 
  • Besonderheiten von Bäumen (z. B. Verholzung, Laubwechsel) sowie von Sumpf- und Wasserpflanzen (z. B. Schwimmfähigkeit von Pflanzenteilen) 
  • Einfluss des Menschen auf die Lebensräume Wald und Gewässer (z. B. positive Einflüsse wie Gewässerschutz; negative Einflüsse wie Baumaßnahmen, Schadstoffe)

Mittelschule

Natur und Technik 

5. Klasse

Lernbereich 1: Naturwissenschaftliches Arbeiten

Kompetenzen: 

  • beobachten Alltagsphänomene mit naturwissenschaftlichem Hintergrund, formulieren dazu einfache Fragestellungen und führen mithilfe von konkreten Anleitungen einfache Untersuchungen unter Beachtung von Sicherheitsaspekten durch.

 

6. Klasse

Lernbereich 2.2 Lebensraum Gewässer

Kompetenzen: 

  • bestimmen unter Verwendung ausgewählter Bestimmungshilfen Tiere und Pflanzen, um einen Überblick über die Flora und Fauna eines einheimischen Gewässers zu gewinnen und die Gewässergüte einzuschätzen.
  • beschreiben die Auswirkungen menschlicher Eingriffe in den Lebensraum Gewässer an einem Beispiel und bewerten es unter dem Aspekt des Arten- und Biotopschutzes.

Inhalte: 

  • Tiere und Pflanzen an und in einem einheimischen Gewässer
  • Eingriffe in den Lebensraum; Arten- und Biotopschutz

 

7. Klasse

Lernbereich 2.3 Tiere an Land und in der Luft

Kompetenzen: 

  • ordnen ausgewählte heimische Tiere wichtigen Wirbeltierklassen zu, indem sie deren Aussehen (Morphologie) und Körperbau (Anatomie) vergleichen. 
  • vergleichen die Angepasstheit von Wirbeltieren an verschiedene Lebensräume in Bezug auf deren Fortbewegung 

Inhalte: 

  • Wirbeltierklassen: Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel, Säugetiere 
  • Fortbewegung an Land, im Wasser bzw. in der Luft

     

Ethik

7. Klasse

Lernbereich 3 Mensch und Natur

Kompetenzen: 

  • setzen sich mit dem Wert der Natur für den Menschen auseinander und formulieren Gründe für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. 
  • berücksichtigen den Zusammenhang zwischen den Lebensgewohnheiten und Umweltproblemen und nehmen Folgen ihres Konsumverhaltens für die Lebensbedingungen von Tieren wahr. 
  • zeigen Bereitschaft für einen verantwortungsvollen und bewahrenden Umgang mit der Natur und tragen in ihrem Schul- und Lebensalltag aktiv zum Schutz von Natur und Umwelt bei.

Inhalte: 

  • Wert der Natur und Gründe für Naturschutz u. a. ästhetische Bedeutung, Natur als Heimat, Natur als Lebensgrundlage (Basic-Needs-Argument), Natur als Vorbild für Forschung und Technik (z. B. Lotuseffekt), Natur als Quelle angenehmer Empfindungen (Aisthesis-Argument), Empfindungsfähigkeit von Tieren 
  • Ziele und Grenzen von Naturschutz 
  • Umweltprobleme (z. B. Luftverschmutzung, Waldsterben, Regenwaldabholzung)  
  • konkrete Handlungsmöglichkeiten (z. B. Kauf langlebiger bzw. regional-saisonaler Produkte, Einsparung von Ressourcen, Müllvermeidung)

Realschule

Biologie

5. Klasse

Lernbereich 1: Prozessbezogene Kompetenz

Kompetenzen: 

  • verwenden mithilfe von genauen Anleitungen sehr einfach zu handhabende Mess- und Laborgeräte wie Meterstab, Lupe oder Gläser sachgerecht, um Untersuchungen wie Messungen oder Experimente durchzuführen. 
  • führen mithilfe von konkreten Anleitungen Beobachtungen an realen oder abgebildeten biologischen Phänomenen durch, um sie anhand von einem Kriterium oder wenigen vorgegebenen Kriterien zu beschreiben.
  • bestimmen mithilfe von Abbildungen bzw. einfachen Beschreibungen Lebewesen, um sie zu benennen und ihrer Umgebung zuzuordnen.
  • verwenden biologische Fachbegriffe, um anderen einfache Sachverhalte nachvollziehbar zu beschreiben. 
  • beschreiben einfache Beziehungen zwischen zwei Fakten und stellen so einfache biologische Zusammenhänge her.

Inhalte: 

  • Umgang mit lebenden Organismen, Verhalten in der Natur
  • Aufbau eines Steckbriefs (z. B. anhand eines Säugetiers)

 

Lernbereich 4: Tiere und Pflanzen in der Umgebung des Menschen

Kompetenzen: 

  • beschreiben an ausgewählten einheimischen, wild lebenden Säugetieren jeweils deren Nahrungsgrundlage, Körperbau und Lebensweise, wodurch sie ihre Vorstellung von dem engen Zusammenhang zwischen den Lebewesen und deren Umwelt erweitern und die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen erkennen.

 

 

6. Klasse

Lernbereich 1: Prozessbezogene Kompetenz

Kompetenzen:

  • führen mithilfe von Anleitungen Beobachtungen an realen oder abgebildeten biologischen Phänomenen durch, um sie anhand von wenigen vorgegebenen Kriterien strukturiert zu beschreiben. 
  • vergleichen unter vorgegebener Schwerpunktsetzung reale oder abgebildete biologische Phänomene und erkennen so Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
  • bestimmen Lebewesen mithilfe von Abbildungen und Beschreibungen in einfacher Fachsprache oder einfachen dichotomen Bestimmungsschlüsseln, um sie zu benennen und Angepasstheiten an den jeweiligen Lebensraum aufzuzeigen.
  • verwenden biologische Fachbegriffe, um einfache Sachverhalte angemessen zu beschreiben und nachvollziehbar weiterzugeben.
  • beschreiben Beziehungen zwischen wenigen Fakten oder Sachverhalten und stellen so einfache biologische Zusammenhänge her.

Inhalte: 

  • Beobachtungen auch von Originalia (z. B. Betrachten von Vogelfedern mithilfe der Stereolupe, Früchte, Längsschnitt von Blüten) und von Lebewesen in ihrer natürlichen Umgebung (z. B. Tierbeobachtung in einem Ökosystem, Kommunikation von Lebewesen, Entwicklung einer Frucht); Beobachtungskriterien
  • Originalia (z. B. Samen, Federn) und biologierelevante Medien (z. B. Bilder von Ökosystemen, Präparate von Wirbeltieren, Modelle von Wirbeltierorganen)

 

Lernbereich 3: Vielfalt von Wirbeltieren

Kompetenzen: 

  • beschreiben anhand konkreter Beispiele Regulationsvorgänge bei Wirbeltieren (z. B. Körpertemperatur).
  • ordnen Wirbeltiere anhand charakteristischer Merkmale den verschiedenen Wirbeltierklassen zu und gewinnen dadurch einen Überblick über die Wirbeltierklassen. 
  • bestimmen einheimische Wirbeltiere mithilfe von einfachen Bestimmungshilfen und entwickeln dadurch Formenkenntnisse, die als Grundlage für eine schützende Einstellung gegenüber der Natur, vor allem gegenüber gefährdeten Arten, dienen.

Inhalte:

  • Vergleich von Wirbeltieren unter verschiedenen Aspekten (z. B. Fortbewegung, Körperoberfläche, Temperaturregulation, Atmung, Reproduktion, Überwinterungsstrategien) 
  • ausgewählte heimische Vertreter, Überblick über die Vielfalt der heimischen Fauna, ggf. Bedrohung und Schutz

 

Lernbereich 4: Ein heimatnahes Ökosystem

Kompetenzen: 

  • stellen das Ökosystem als das Zusammenwirken von Lebensraum und Lebensgemeinschaften dar und erkennen so, dass vielschichtig vernetzte abiotische Faktoren die Lebensgrundlage für die Lebensgemeinschaft bilden. 
  • erstellen auf der Grundlage von exemplarischen Pflanzen- und Tierbeobachtungen Beschreibungen. Dadurch kennzeichnen sie Angepasstheiten und zeigen gleichzeitig auf, wie Lebewesen in einem Ökosystem vergesellschaftet sind.
  • stellen für ein heimatnahes Ökosystem Zusammenhänge zwischen Eingriffen des Menschen in die Natur und den sich dadurch verändernden abiotischen Faktoren her. Aus den damit verbundenen Auswirkungen auf die Lebensgemeinschaft entwickeln sie Schutzmaßnahmen oder vollziehen diese nach und reflektieren ihr eigenes Verhalten.
  • erschließen schematische Darstellungen von Räuber-Beutebeziehungen eines Ökosystems und erläutern sie als Nahrungsketten, Nahrungsnetze und – unter Berücksichtigung der Trophieebenen – als Nahrungspyramide. So entwickeln sie eine Vorstellung von den engen Verflechtungen innerhalb einer Lebensgemeinschaft und der Stellung des Menschen als Teil von Ökosystemen

Inhalte: 

  • Überblick über den Lebensraum: 
    Beschreibung der Lage und der Umgebung des Lebensraums; 
    Unterscheidung: Wildnis versus Kulturlandschaft; Geschichte und Zukunft des Ökosystems 
  • Biotische und abiotische Umweltfaktoren:
    Biotop: abiotische Faktoren im Überblick, Zusammenwirken, ggf. jahreszeitliche Veränderungen;
    Biozönose: kennzeichnende Tier- und Pflanzenarten, Angepasstheiten, ökologische Nische, Zeigerorganismen;
    Insekten als wichtiger Bestandteil einer Lebensgemeinschaft: Grundbauplan, Körperbau im Überblick, Angepasstheiten, Schutz, ggf. Verhalten, ggf. Vielfalt 
  • Ökosystem als System:
    Nahrungsbeziehungen: Nahrungsnetze, Nahrungsketten, Nahrungspyramide, biologisches Gleichgewicht;
    funktionelle Gliederung eines Ökosystems: Produzenten, Konsumenten, Destruenten
    Stoffkreislauf;
    Bedeutung und Gefährdung des Ökosystems: Nutzung, Bedrohung und Schutz durch den Menschen

 

10. Klasse

Lernbereich 3: Lokale und globale Auswirkungen auf Ökosysteme durch Eingriffe des Menschen

Kompetenzen:

  • erläutern Wechselwirkungen zwischen unbelebter Materie, Organismen, Ökosystemen, der Biosphäre und ggf. auch der Atmosphäre und der Hydrosphäre, um die Vernetzung der Systeme zu verstehen und natürliche und durch den Menschen verursachte Folgen abzuschätzen.
  • beschreiben ein lokales Ökosystem in seiner historischen Veränderung und leiten so den Wandel in der Bedeutung der Ökosystemdienstleistung ab. 
  • begründen die Bedeutung der Artenvielfalt für Ökosysteme und zeigen an einem Beispiel auf, wie Eingriffe des Menschen die Vielfalt reduzieren können. Ausgehend von unterschiedlichen Interessen und den damit verbundenen Zielkonflikten entwickeln sie Handlungsoptionen und schätzen deren Folgen ab, um verantwortungsvoll mit der Umwelt umzugehen. 
  • zeigen an einem konkreten Beispiel Möglichkeiten auf, auf welche Weise menschliche Eingriffe Veränderungen in Ökosystemen auslösen können. Dabei berücksichtigen sie auch nicht lineare Prozesse und zeitverzögerte Auswirkungen auf das System und beurteilen Schutzmaßnahmen im Hinblick auf deren Nachhaltigkeit. 

Inhalte: 

  • Organismen und Ökosysteme: Systembegriff, Wechselwirkungen; Biosphäre als geschlossenes System 
  • regionale und globale Kreisläufe und Stoffströme: Vernetzung, Beeinflussung durch den Menschen (z. B. Ausbreitung von Kunststoffen oder Weichmachern); Folgen und ggf. damit verbundene Veränderungen in der Biosphäre (z. B. Auswirkungen des Treibhauseffekts auf Flora und Fauna) 
  • Dienstleistungen eines lokalen Ökosystems, deren historische Veränderung, Beeinflussung durch den Menschen, Auswirkungen und Folgen (z. B. durch Bewirtschaftung, als Naherholungsraum) 
  • Bedeutung der Artenvielfalt für Ökosysteme, Artenrückgang durch die Veränderung eines Ökosystems an einem Beispiel 
  • nachhaltige Schutzmaßnahmen: Möglichkeiten lokaler Maßnahmen, Lösungsansätze durch technische Verfahren (z. B. Abfallproblematik, Abwasserbehandlung)

Gymnasium

Natur und Technik

6. Klasse

Lernbereich 1.3: Biodiversität bei Wirbeltieren

Kompetenzen: 

  • vergleichen Vertreter aus unterschiedlichen Wirbeltierklassen hinsichtlich ihrer speziellen Angepasstheit in Bezug auf die aktive Bewegung. Dabei identifizieren sie arttypische Merkmale und unterscheiden sie von allgemeinen Merkmalen übergeordneter systematischer Gruppen. 
  • vergleichen die Angepasstheit der aktiven Fortbewegung an verschiedene Lebensräume.
  • vergleichen Vertreter einer Wirbeltierklasse hinsichtlich ihrer unterschiedlichen Strategien zum Nahrungserwerb und zur Nahrungsverwertung.

Inhalte: 

  • ausgewählte Vertreter der Wirbeltiere und ihrer speziellen Angepasstheiten im Bereich der aktiven Bewegung, Artenkenntnis 
  • Fortbewegung im Wasser, an Land, in der Luft; Vorteile durch Fortbewegung
  • unterschiedliche Strategien zum Nahrungserwerb und zur Nahrungsverwertung: Räuber und Weidegänger, Fleisch- und Pflanzenfresser 
  • Temperaturregulation: Thermokonforme, Thermoregulatoren; Abhängigkeit der Aktivität von der Außentemperatur, Isolation (Haut, Haare, Federn)
  • Elternaufwand: u.a. Anzahl der Nachkommen, Brutpflege

 

Lernbereich 1.5: Ökosystem Gewässer

Kompetenzen: 

  • bestimmen Lebewesen aquatischer Ökosysteme und erkunden so deren biologische Vielfalt. 
  • beschreiben ökologische Zusammenhänge innerhalb der Lebensgemeinschaft und zwischen Organismen und abiotischen Umweltfaktoren im Ökosystem. 
  • erkennen Gefahren für ein Ökosystem und leiten daraus Möglichkeiten des Schutzes der biologischen Vielfalt ab.

Inhalte: 

  • Artenkenntnis: typische Lebewesen im Ökosystem (u. a. Pflanzen, Wirbeltiere) 
  • Nahrungsbeziehungen im Ökosystem (Nahrungsnetz) 
  • Ökosystem als Gesamtheit von Lebewesen und unbelebter Natur 
  • Nutzen des Ökosystems für den Menschen, Einflüsse des Menschen auf das Ökosystem (z. B. Veränderung eines abiotischen Faktors)

 

Biologie

8. Klasse

Lernbereich 1: Erkenntnisse gewinnen-kommunizieren-bewerten

Kompetenzen

  • wägen Folgen menschlichen Handelns auf die lokale und globale nachhaltige Entwicklung ab und erörtern Handlungsoptionen, indem sie vorgegebene Pro- und Kontra-Argumente (z. B. zum Einkaufsverhalten oder zur Transportmittelnutzung) auswerten, um bewusste, wertorientierte Entscheidungen treffen zu können.

 

Lernbereich 6: Ökosysteme unter dem Einfluss des Menschen

Kompetenzen:

  • charakterisieren die Veränderung eines ortsnahen Ökosystems im Lauf der Zeit, um die Entwicklung dieses Ökosystems unter dem Einfluss des Menschen von einer natürlichen Entwicklung zu unterscheiden. 
  • beschreiben Eingriffe des Menschen in die Natur, erörtern Handlungsoptionen unter dem Aspekt einer nachhaltigen Entwicklung und treffen so begründete Entscheidungen für oder gegen diese Eingriffe.

Inhalt: 

  • Veränderungen der Zusammensetzung von Ökosystemen: Sukzession; Wildnis, Kulturlandschaft; Artenkenntnis 
  • Eingriffe des Menschen in einem ortsnahen Ökosystem: z. B. Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Flussregulierung, Zersiedelung, Renaturierung

NEU: Wandern trotz Wurzeln - Ausbreitungsmechanismen von Pflanzen

In diesem Programm können Schüler von der 1. - 5. Klasse spielerisch die Ausbreitungsmechanismen der Pflanzen kennenlernen. 

Sie sammeln Samen, verwandeln sich in Eichhörnchen, lernen warum der Ahorn Flügel hat und wie es Pflanzen schaffen, so weit zu wandern, obwohl sie keine Füße haben. 

In dem dreistündigen Programm, welches nur im Herbst stattfinden kann, kommt auch die Kreativität nicht zu kurz. 

Da dieses Programm über das Projekt INNsieme connect durch Interreg Bayern-Österreich gefördert wird, ist die Teilnahme für die ersten 10 Schulklassen kostenlos. 

Direkter Lehrplanbezug:

Grundschule

HSU

1. und 2. Klasse

3.1 Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Kompetenzen:

  • bestimmen ausgewählte heimische Tier- und Pflanzenarten mithilfe einfacher, auf Abbildungen basierender Bestimmungshilfen. 
  • beobachten und vergleichen Möglichkeiten der Ausbreitung von Pflanzen, und erklären dabei den Zusammenhang zwischen dem Bau der Pflanzenteile (z. B. Fallschirmform der Löwenzahnfrüchte) und ihrer Funktion. 
  • beschreiben, wie heimische Tier- und Pflanzenarten an ihren Lebensraum angepasst sind. 
  • beschreiben einfache Nahrungsbeziehungen und zeigen Zusammenhänge in einem ausgewählten Lebensraum auf.

Inhalte: 

  • ausgewählte Pflanzenarten aus dem Lebensraum Hecke (Vorkommen, Standort, typische Merkmale, wie z. B. Bau und Aufgaben der Pflanzenorgane, Ausbreitung durch Samen, Früchte oder Ausläufer, Artenkenntnis) 
  • einfache Nahrungsbeziehungen aus dem Lebensraum Hecke (z. B. Pflanze – Schnecke – Amsel)

 

3. und 4. Klasse

3.1 Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Kompetenzen:

  • beobachten und betrachten ausgewählte Tier- und Pflanzenarten und dokumentieren ihre Beobachtungen. 
  • beschreiben das Prinzip der Angepasstheit von Tier- und Pflanzenarten an ihren Lebensraum und zeigen dies anhand ausgewählter heimischer Vertreter. 
  • stellen wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Lebewesen dar, indem sie Nahrungsbeziehungen aufzeigen und Einflüsse des Menschen darstellen. 

Inhalte:

  • Kenntnis der Artenvielfalt in den Lebensräumen Wald und Gewässer 
  • Besonderheiten von Bäumen (z. B. Verholzung, Laubwechsel) sowie von Sumpf- und Wasserpflanzen (z. B. Schwimmfähigkeit von Pflanzenteilen) 

Mittelschule

Natur und Technik

5. Klasse

Lernbereich 1: Naturwissenschaftliches Arbeiten

Kompetenzen: 

  • beobachten Alltagsphänomene mit naturwissenschaftlichem Hintergrund, formulieren dazu einfache Fragestellungen und führen mithilfe von konkreten Anleitungen einfache Untersuchungen unter Beachtung von Sicherheitsaspekten durch.

Realschule

Biologie

5. Klasse

Lernbereich 1: Prozessbezogene Kompetenz

Kompetenzen: 

  • führen mithilfe von konkreten Anleitungen Beobachtungen an realen oder abgebildeten biologischen Phänomenen durch, um sie anhand von einem Kriterium oder wenigen vorgegebenen Kriterien zu beschreiben.
  • bestimmen mithilfe von Abbildungen bzw. einfachen Beschreibungen Lebewesen, um sie zu benennen und ihrer Umgebung zuzuordnen.
  • verwenden biologische Fachbegriffe, um anderen einfache Sachverhalte nachvollziehbar zu beschreiben. 
  • beschreiben einfache Beziehungen zwischen zwei Fakten und stellen so einfache biologische Zusammenhänge her.

Inhalte: 

  • Umgang mit lebenden Organismen, Verhalten in der Natur; ggf. Materialien zum Halten und Pflegen von Lebewesen in der Schule und zuhause (z. B. Käfig, Glas, Aquarium)
  • einfache, bebilderte Bestimmungshilfen

Die Vogelwelt am Inn

Besonders im Frühjahr und Herbst ist am Unteren Inn einiges los: Es ist Vogelzug-Zeit! Doch warum ziehen Vögel überhaupt? Was sagt uns der Körperbau über Nahrung und Lebensraum verschiedener Vogelarten? Ausgerüstet mit Ferngläsern und Spektiven machen wir uns auf den Weg zum Fluss.

Der Vogelzug gehört zu den faszinierendsten Naturphänomenen. Im mobilen Angebot bei Ihnen vor Ort gehen wir der Frage nach, warum Vögel überhaupt ziehen? Kann man vom Körperbau auf Nahrung und Lebensweise von Vögeln schließen? Wir begeben uns auf eine spannende Forschungs- und Spielereise.

Zielgruppe: 2. bis 6. Klasse
Dauer: 2-3 Stunden
Ort: im Naturium in Ering oder bei Ihnen vor Ort
Kosten: im Naturium 75 €; mobiles Angebot vor Ort 100 €

Direkter Lehrplanbezug:

Grundschule

HSU 

2. Klasse

3.1 Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Kompetenzen:

  • bestimmen ausgewählte heimische Tier- und Pflanzenarten mithilfe einfacher, auf Abbildungen basierender Bestimmungshilfen. 
  • beschreiben, wie heimische Tierarten an ihren Lebensraum angepasst sind. 
  • beschreiben einfache Nahrungsbeziehungen und zeigen Zusammenhänge in einem ausgewählten Lebensraum auf. 

Inhalte: 

  • ausgewählte Tierarten u.a. aus dem Lebensraum Hecke (Vorkommen, typische Merkmale, wie z. B. Körperform, Körperbedeckung, Fortbewegung, Tarnmechanismen, Ernährungsweise, Artenkenntnis) 
  • einfache Nahrungsbeziehungen u.a. aus dem Lebensraum Hecke (z. B. Pflanze – Schnecke – Amsel)

 

3. und 4. Klasse

3.1 Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Kompetenzen:

  • beobachten und betrachten ausgewählte Tierarten und dokumentieren ihre Beobachtungen. 
  • beschreiben das Prinzip der Angepasstheit von Tierarten an ihren Lebensraum und zeigen dies anhand ausgewählter heimischer Vertreter. 
  • stellen wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Lebewesen dar, indem sie Nahrungsbeziehungen aufzeigen und Einflüsse des Menschen darstellen. 

Inhalte:

  • Kenntnis der Artenvielfalt in den Lebensräumen Wald und Gewässer 
  • typische Merkmale ausgewählter Tierarten aus den Lebensräumen Wald und Gewässer 
  • Einfluss des Menschen auf die Lebensräume Wald und Gewässer 

Mittelschule

Natur und Technik

5. Klasse

Lernbereich 1: Naturwissenschaftliches Arbeiten

Kompetenzen:

  • beobachten Alltagsphänomene mit naturwissenschaftlichem Hintergrund, formulieren dazu einfache Fragestellungen und führen mithilfe von konkreten Anleitungen einfache Untersuchungen unter Beachtung von Sicherheitsaspekten durch.
  • verwenden nach Anleitung einfache Geräte und Materialien sachgerecht. 
  • verwenden Modelle zur Veranschaulichung naturwissenschaftlicher Sachverhalte, beschreiben deren Eigenschaften und vergleichen sie mit der Realität. 
  • protokollieren angeleitet einfache Arbeitsabläufe und Ergebnisse.

     

6. Klasse

Lernbereich 2.2 Lebensraum Gewässer

Kompetenzen:

  • bestimmen unter Verwendung ausgewählter Bestimmungshilfen Tiere, um einen Überblick über die Fauna eines einheimischen Gewässers zu gewinnen.
  • beschreiben die Auswirkungen menschlicher Eingriffe in den Lebensraum Gewässer an einem Beispiel und bewerten es unter dem Aspekt des Arten- und Biotopschutzes.

Inhalte:

  • Tiere an und in einem einheimischen Gewässer
  • Eingriffe in den Lebensraum; Arten- und Biotopschutz

Realschule

Biologie

5. Klasse

Lernbereich 1: Prozessbezogene Kompetenz

Kompetenzen:

  • führen mithilfe von konkreten Anleitungen Beobachtungen an realen oder abgebildeten biologischen Phänomenen durch, um sie anhand von einem Kriterium oder wenigen vorgegebenen Kriterien zu beschreiben.
  • bestimmen mithilfe von Abbildungen bzw. einfachen Beschreibungen Lebewesen, um sie zu benennen und ihrer Umgebung zuzuordnen.
  • verwenden biologische Fachbegriffe, um anderen einfache Sachverhalte nachvollziehbar zu beschreiben. 
  • beschreiben einfache Beziehungen zwischen zwei Fakten und stellen so einfache biologische Zusammenhänge her.

Inhalte:

  • Umgang mit lebenden Organismen, Verhalten in der Natur
  • einfache, bebilderte Bestimmungshilfen
  • Aufbau eines Steckbriefs 

     

Lernbereich 4: Tiere und Pflanzen in der Umgebung des Menschen

Kompetenzen:

  • beschreiben an ausgewählten einheimischen, wild lebenden Vögeln jeweils deren Nahrungsgrundlage, Körperbau und Lebensweise, wodurch sie ihre Vorstellung von dem engen Zusammenhang zwischen den Lebewesen und deren Umwelt erweitern und die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen erkennen.

 

 

6. Klasse

Lernbereich 1: Prozessbezogene Kompetenz

Kompetenzen:

  • führen mithilfe von Anleitungen Beobachtungen an realen oder abgebildeten biologischen Phänomenen durch, um sie anhand von wenigen vorgegebenen Kriterien strukturiert zu beschreiben. 
  • vergleichen unter vorgegebener Schwerpunktsetzung reale oder abgebildete biologische Phänomene und erkennen so Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
  • bestimmen Lebewesen mithilfe von Abbildungen und Beschreibungen in einfacher Fachsprache, um sie zu benennen und Angepasstheiten an den jeweiligen Lebensraum aufzuzeigen.
  • verwenden biologische Fachbegriffe, um einfache Sachverhalte angemessen zu beschreiben und nachvollziehbar weiterzugeben.
  • beschreiben Beziehungen zwischen wenigen Fakten oder Sachverhalten und stellen so einfache biologische Zusammenhänge her.

Inhalte:

  • Beobachtungen auch von Originalia (z. B. Betrachten von Vogelfedern) und von Lebewesen in ihrer natürlichen Umgebung (z. B. Tierbeobachtung in einem Ökosystem)
  • Originalia (z. B. Federn) und biologierelevante Medien (z. B. Präparate von Wirbeltieren)

 

Lernbereich 3: Vielfalt von Wirbeltieren

Kompetenzen: 

  • bestimmen einheimische Vögel  und entwickeln dadurch Formenkenntnisse, die als Grundlage für eine schützende Einstellung gegenüber der Natur, vor allem gegenüber gefährdeten Arten, dienen.

Inhalte:

  • Vergleich von Vöglen unter verschiedenen Aspekten (z. B. Fortbewegung, Körperoberfläche, Ernährung, Überwinterungsstrategien) 
  • Vergleich mit Strukturen und Funktionen technischer Entwicklungen, Bionik (z. B. Körperformen, Flügel) 
  • ausgewählte Beispiele von Verhalten (z. B. Nahrungssuche, Überwinterung, Tarnung) 
  • ausgewählte heimische Vertreter, Überblick über die Vielfalt der heimischen Fauna, ggf. Bedrohung und Schutz

 

Lernbereich 4: Ein heimatnahes Ökosystem

Kompetenzen: 

  • stellen das Ökosystem als das Zusammenwirken von Lebensraum und Lebensgemeinschaften dar und erkennen so, dass vielschichtig vernetzte abiotische Faktoren die Lebensgrundlage für die Lebensgemeinschaft bilden. 
  • erstellen auf der Grundlage von exemplarischen Tierbeobachtungen Beschreibungen. Dadurch kennzeichnen sie Angepasstheiten und zeigen gleichzeitig auf, wie Lebewesen in einem Ökosystem vergesellschaftet sind.
  • stellen für ein heimatnahes Ökosystem Zusammenhänge zwischen Eingriffen des Menschen in die Natur und den sich dadurch verändernden abiotischen Faktoren her. Aus den damit verbundenen Auswirkungen auf die Lebensgemeinschaft entwickeln sie Schutzmaßnahmen oder vollziehen diese nach und reflektieren ihr eigenes Verhalten.

Inhalte: 

  • Überblick über den Lebensraum:
    Beschreibung der Lage und der Umgebung des Lebensraums;
    Unterscheidung: Wildnis versus Kulturlandschaft; Geschichte und Zukunft des Ökosystems 
  • Biotische und abiotische Umweltfaktoren:
    Biotop: abiotische Faktoren im Überblick, Zusammenwirken, ggf. jahreszeitliche Veränderungen;
    Biozönose: kennzeichnende Tier- und Pflanzenarten, Angepasstheiten, ökologische Nische
  • Ökosystem als System:
    Nahrungsbeziehungen: Nahrungsnetze, Nahrungsketten, Nahrungspyramide, biologisches Gleichgewicht;
    funktionelle Gliederung eines Ökosystems: Produzenten, Konsumenten, Destruenten, Stoffkreislauf;
    Bedeutung und Gefährdung des Ökosystems: Nutzung, Bedrohung und Schutz durch den Menschen

Gymnasium

Natur und Technik

6. Klasse

Lernbereich 1.3: Biodiversität bei Wirbeltieren

Kompetenzen:

  • vergleichen die Angepasstheit der aktiven Fortbewegung an verschiedene Lebensräume.
  • vergleichen Vertreter einer Wirbeltierklasse hinsichtlich ihrer unterschiedlichen Strategien zum Nahrungserwerb und zur Nahrungsverwertung.

Inhalte: 

  • ausgewählte Vertreter der Wirbeltiere und ihrer speziellen Angepasstheiten im Bereich der aktiven Bewegung, Artenkenntnis 
  • Fortbewegung im Wasser, an Land, in der Luft; Vorteile durch Fortbewegung
  • unterschiedliche Strategien zum Nahrungserwerb und zur Nahrungsverwertung: Räuber und Weidegänger, Fleisch- und Pflanzenfresser 
  • Umgang mit Energiemangel: Vogelzug, Anlegen von Vorräten; Angepasstheiten an einen Jahreszeitenwechsel

 

Lernbereich 1.5: Ökosystem Gewässer

Kompetenzen:

  • bestimmen Lebewesen aquatischer Ökosysteme und erkunden so deren biologische Vielfalt. 
  • beschreiben ökologische Zusammenhänge innerhalb der Lebensgemeinschaft und zwischen Organismen und abiotischen Umweltfaktoren im Ökosystem. 
  • erkennen Gefahren für ein Ökosystem und leiten daraus Möglichkeiten des Schutzes der biologischen Vielfalt ab.

Inhalte: 

  • Artenkenntnis: typische Lebewesen im Ökosystem (Vögel) 
  • Nahrungsbeziehungen im Ökosystem 
  • Ökosystem als Gesamtheit von Lebewesen und unbelebter Natur 
  • Nutzen des Ökosystems für den Menschen, Einflüsse des Menschen auf das Ökosystem (z. B. Veränderung eines abiotischen Faktors)

Flusserlebnistag

Woher kommt der Inn, wo fließt er hin? Bei einem interaktiven Puzzle lernen wir den Alpenfluss Inn auf ganzer Länge kennen. Vor Ort schauen wir, wie der Untere Inn heute aussieht und was hier lebt. Highlight des Tages: Wir bauen eigene Flusslandschaften in den Sand.

Zielgruppe: 3. bis 6. Klasse
Dauer: 2-3 Stunden (April bis September)
Ort: in Ering
Kosten: 75 €

 

 

Flussstunde Indoor-Programm: 

Vom Flusserlebnistag gibt es auch eine Variante, die bei schlechtem Wetter im Naturium sowie auch an der Schule durchgeführt werden kann (im Klassenzimmer / in der Aula oder auf dem Schulhof): Mit dem interaktiven Inn-Puzzle und weiteren Aktionen lernen wir den Inn auf ganzer Länge kennen und widmen uns der Tier- und Pflanzenwelt, den Veränderungen im Laufe der Zeit und der Bedeutung des Alpenflusses. Welche Tiere fühlen sich in den Auen wohl und was brauchen sie?

Zielgruppe: 3. bis 7. Klasse
Dauer: 1,5 bis 2 Stunden
Ort: im Naturium in Ering oder mobiles Angebot bei Ihnen vor Ort
Kosten: in Ering 75 €; mobiles Angebot vor Ort 100 €
Ganzjährig möglich

Direkter Lehrplanbezug:

Grundschule

HSU

3. und 4. Klasse

3.1 Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Kompetenzen:

  • beobachten und betrachten ausgewählte Tier- und Pflanzenarten und dokumentieren ihre Beobachtungen. 
  • beschreiben das Prinzip der Angepasstheit von Tier- und Pflanzenarten an ihren Lebensraum und zeigen dies anhand ausgewählter heimischer Vertreter. 
  • stellen wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Lebewesen dar, indem sie Nahrungsbeziehungen aufzeigen und Einflüsse des Menschen darstellen. 

Inhalte:

  • Kenntnis der Artenvielfalt im Lebensraum Gewässer 
  • Einfluss des Menschen auf den Lebensraum Gewässer (z. B. positive Einflüsse wie Gewässerschutz; negative Einflüsse wie Baumaßnahmen, Schadstoffe)

     

3.3 Luft, Wasser, Wetter

Kompetenzen:

  • formulieren Forschungsfragen und Vermutungen zum Thema Wasser, planen dazu den Einsatz einfacher naturwissenschaftlicher Erkenntnismethoden, führen diese durch und werten die Ergebnisse aus. (Versuch Flussbau)
  • erklären die Bedeutung von Wasser als natürlicher Lebensgrundlage (lokal und global) und beschreiben die Verwendung von Wasser zur Erzeugung industrieller Produkte. (Kraftwerke im Inn)
  • erläutern die Gefährdung von Wasser sowie die Bedeutung von Schutzmaßnahmen und zeigen eine verantwortungsbewusste Haltung. (Naturschutzgebiete und Renaturierungen)

Mittelschule

Natur und Technik

5. Klasse

Lernbereich 1: Naturwissenschaftliches Arbeiten

Kompetenzen:

  • beobachten Alltagsphänomene mit naturwissenschaftlichem Hintergrund, formulieren dazu einfache Fragestellungen und führen mithilfe von konkreten Anleitungen einfache Untersuchungen unter Beachtung von Sicherheitsaspekten durch.

 

6. Klasse

Lernbereich 2.2 Lebensraum Gewässer

Kompetenzen:

  • beschreiben die Auswirkungen menschlicher Eingriffe in den Lebensraum Gewässer an einem Beispiel und bewerten es unter dem Aspekt des Arten- und Biotopschutzes.

Inhalte:

  • Tiere und Pflanzen an und in einem einheimischen Gewässer
  • Eingriffe in den Lebensraum; Arten- und Biotopschutz

Realschule

Biologie

6. Klasse

Lernbereich 4: Ein heimatnahes Ökosystem

Kompetenzen: 

  • stellen das Ökosystem als das Zusammenwirken von Lebensraum und Lebensgemeinschaften dar und erkennen so, dass vielschichtig vernetzte abiotische Faktoren die Lebensgrundlage für die Lebensgemeinschaft bilden. 
  • erstellen auf der Grundlage von exemplarischen Pflanzen- und Tierbeobachtungen Beschreibungen. Dadurch kennzeichnen sie Angepasstheiten und zeigen gleichzeitig auf, wie Lebewesen in einem Ökosystem vergesellschaftet sind.
  • stellen für ein heimatnahes Ökosystem Zusammenhänge zwischen Eingriffen des Menschen in die Natur und den sich dadurch verändernden abiotischen Faktoren her. Aus den damit verbundenen Auswirkungen auf die Lebensgemeinschaft entwickeln sie Schutzmaßnahmen oder vollziehen diese nach und reflektieren ihr eigenes Verhalten.

Inhalte: 

  • Überblick über den Lebensraum:
    Beschreibung der Lage und der Umgebung des Lebensraums;
    Unterscheidung: Wildnis versus Kulturlandschaft; Geschichte und Zukunft des Ökosystems 
  • Biotische und abiotische Umweltfaktoren:
    Biotop: abiotische Faktoren im Überblick, Zusammenwirken, ggf. jahreszeitliche Veränderungen;
    Biozönose: kennzeichnende Tier- und Pflanzenarten, Angepasstheiten, ökologische Nische, Zeigerorganismen;
  • Ökosystem als System:
    Bedeutung und Gefährdung des Ökosystems: Nutzung, Bedrohung und Schutz durch den Menschen

Gymnasium

Natur und Technik

6. Klasse

Lernbereich 1.5: Ökosystem Gewässer

Kompetenzen:

  • beschreiben ökologische Zusammenhänge innerhalb der Lebensgemeinschaft und zwischen Organismen und abiotischen Umweltfaktoren im Ökosystem. 
  • erkennen Gefahren für ein Ökosystem und leiten daraus Möglichkeiten des Schutzes der biologischen Vielfalt ab.

Inhalte: 

  • Ökosystem als Gesamtheit von Lebewesen und unbelebter Natur 
  • Nutzen des Ökosystems für den Menschen, Einflüsse des Menschen auf das Ökosystem (z. B. Veränderung eines abiotischen Faktors)

Artenvielfalt im Wasser entdecken

In den Lebensräumen am Unteren Inn gibt es viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten zu entdecken. Ausgerüstet mit den Forschungs-Utensilien Kescher, Becherlupe und Bestimmungsbuch lernen wir die heimische Artenvielfalt näher kennen.
Die Kurse sind möglich von Mai bis September ausschließlich am Naturium in Ering.

Leben im Teich

Wir keschern gemeinsam nach Libellen- und Eintagsfliegenlarven, Kaulquappen und Molchen und erfahren Interessantes über ihre Lebensweise. Vorsichtig nehmen wir die Teich-Lebewesen unter dem Binokular genauer in Augenschein und lassen sie anschließend wieder in ihrem Gewässer frei.

Zielgruppe: Bis 5. Klasse
Dauer: 1,5 bis 2 Stunden (Mai bis September)
Ort: im Naturium in Ering
Kosten: 75 €

 

Direkter Lehrplanbezug:

Grundschule

HSU

1. und 2. Klasse

3.1 Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Kompetenzen:

  • bestimmen ausgewählte heimische Tier- und Pflanzenarten mithilfe einfacher, auf Abbildungen basierender Bestimmungshilfen. 
  • beschreiben einfache Nahrungsbeziehungen und zeigen Zusammenhänge in einem ausgewählten Lebensraum auf. 

     

3. und 4. Klasse

3.1 Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Kompetenzen:

  • beobachten und betrachten ausgewählte Tier- und Pflanzenarten und dokumentieren ihre Beobachtungen. 
  • beschreiben das Prinzip der Angepasstheit von Tier- und Pflanzenarten an ihren Lebensraum und zeigen dies anhand ausgewählter heimischer Vertreter. 
  • stellen wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Lebewesen dar, indem sie Nahrungsbeziehungen aufzeigen und Einflüsse des Menschen darstellen. 
  • beschreiben die Entwicklung einer ausgewählten Tierart über verschiedene Stadien hinweg.

Inhalte:

  • Kenntnis der Artenvielfalt im Lebensraum Gewässer 
  • typische Merkmale ausgewählter Tierarten aus dem Lebensraum Gewässer 
  • Entwicklung eines Tieres (Kaulquappe – Frosch) 

Mittelschule

Natur und Technik 

5. Klasse

Lernbereich 1: Naturwissenschaftliches Arbeiten

Kompetenzen:

  • beobachten Alltagsphänomene mit naturwissenschaftlichem Hintergrund, formulieren dazu einfache Fragestellungen und führen mithilfe von konkreten Anleitungen einfache Untersuchungen unter Beachtung von Sicherheitsaspekten durch.
  • verwenden nach Anleitung einfache Geräte und Materialien sachgerecht. 
  • protokollieren angeleitet einfache Arbeitsabläufe und Ergebnisse.

Inhalte:

  • sachgerechter Umgang mit einfachen Geräten (z. B. einfache Laborgeräte)

Realschule

Biologie

5. Klasse

Lernbereich 1: Prozessbezogene Kompetenz

Kompetenzen:

  • verwenden mithilfe von genauen Anleitungen einfach zu handhabende Laborgeräte wie Mikroskope und Gläser sachgerecht, um Untersuchungen wie Messungen oder Experimente durchzuführen. 
  • führen mithilfe von konkreten Anleitungen Beobachtungen an realen oder abgebildeten biologischen Phänomenen durch, um sie anhand von einem Kriterium oder wenigen vorgegebenen Kriterien zu beschreiben.
  • bestimmen mithilfe von Abbildungen bzw. einfachen Beschreibungen Lebewesen, um sie zu benennen und ihrer Umgebung zuzuordnen.
  • verwenden biologische Fachbegriffe, um anderen einfache Sachverhalte nachvollziehbar zu beschreiben. 
  • beschreiben einfache Beziehungen zwischen zwei Fakten und stellen so einfache biologische Zusammenhänge her.
  • verwenden Lichtmikroskope und Präparate nach Anleitung sachgemäß, um zelluläre Grundstrukturen zu beschreiben und ggf. anhand einer einfachen Zeichnung darzustellen.

Inhalte:

  • einfache Laborgeräte, deren Bezeichnungen und sachgerechte Verwendung 
  • Umgang mit lebenden Organismen, Verhalten in der Natur
  • einfache, bebilderte Bestimmungshilfen

 

Lernbereich 4: Tiere und Pflanzen in der Umgebung des Menschen

Kompetenzen:

  • beschreiben an ausgewählten einheimischen, wild lebenden Tieren jeweils deren Nahrungsgrundlage, Körperbau und Lebensweise, wodurch sie ihre Vorstellung von dem engen Zusammenhang zwischen den Lebewesen und deren Umwelt erweitern und die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen erkennen.

Leben im Bach

Mit Kescher und Sieb untersuchen wir die Tierwelt im Bach. Was wir wohl finden? Sicher einige spannende Insektenlarven und Krebstiere – mit etwas Glück können wir einige gemeinsam unter dem Binokular bestimmen. Anschließend lassen wir die Tierchen wieder in ihrem Gewässer frei.

Zielgruppe: Ab 5. Klasse
Dauer: 1,5 bis 2 Stunden (Mai bis September)
Ort: im Naturium in Ering
Kosten: 75 €

Direkter Lehrplanbezug:

Mittelschule

Natur und Technik

5. Klasse

Lernbereich 1: Naturwissenschaftliches Arbeiten

Kompetenzen:

  • beobachten Alltagsphänomene mit naturwissenschaftlichem Hintergrund, formulieren dazu einfache Fragestellungen und führen mithilfe von konkreten Anleitungen einfache Untersuchungen unter Beachtung von Sicherheitsaspekten durch.
  • verwenden nach Anleitung einfache Geräte und Materialien sachgerecht. 
  • verwenden Modelle zur Veranschaulichung naturwissenschaftlicher Sachverhalte, beschreiben deren Eigenschaften und vergleichen sie mit der Realität. 
  • protokollieren angeleitet einfache Arbeitsabläufe und Ergebnisse.

Inhalte:

  • sachgerechter Umgang mit einfachen Geräten (z. B. einfache Laborgeräte)

 

 

6. Klasse

Lernbereich 1: Naturwissenschaftliches Arbeiten

Kompetenzen:

  • planen angeleitet Untersuchungen in verschiedenen Sozialformen und protokollieren einfache Arbeitsabläufe und Ergebnisse. 
  • veranschaulichen weitgehend angeleitet einfache naturwissenschaftliche Sachverhalte. 
  • verwenden bewusst naturwissenschaftliche Fachbegriffe, um einfache Sachverhalte angemessen zu beschreiben. 
  • verwenden einfache Geräte und Materialien sachgerecht.

Inhalte:

  • naturwissenschaftliche Arbeitsweisen (z. B. Mikroskopieren, Beobachten) 
  • sachgerechter Umgang mit einfachen Geräten (z. B. Mikroskop) 
  • Gesundheitsbewusstsein und Verantwortung (z. B. Hygiene, Maßnahmen zum Gewässer- und Bodenschutz) 

 

Lernbereich 2.2 Lebensraum Gewässer

Kompetenzen:

  • bestimmen unter Verwendung ausgewählter Bestimmungshilfen Tiere und Pflanzen, um einen Überblick über die Flora und Fauna eines einheimischen Gewässers zu gewinnen und die Gewässergüte einzuschätzen. 
  • mikroskopieren ein- und mehrzellige Lebewesen, um Zellen als deren strukturelle Grundbaueinheiten zu beschreiben.  
  • beschreiben die Auswirkungen menschlicher Eingriffe in den Lebensraum Gewässer an einem Beispiel und bewerten es unter dem Aspekt des Arten- und Biotopschutzes.

Inhalte:

  • Tiere und Pflanzen an und in einem einheimischen Gewässer; Gewässergüte: Zeigertierchen 
  • Kenn- und Bestimmungsübungen 
  • Mikroskopieren von Fertigpräparaten oder selbst hergestellten Präparaten (z. B. Wasserpest)
  • Eingriffe in den Lebensraum; Arten- und Biotopschutz

 

 

7. Klasse

Lernbereich 2.3 Tiere an Land und in der Luft

Kompetenzen:

  • planen, protokollieren und reflektieren Arbeitsabläufe und Ergebnisse unter differenzierter Anleitung. 
  • verwenden Fachsprache, um naturwissenschaftliche Zusammenhänge sachgerecht zu beschreiben. 
  • ordnen angeleitet einzelne Aussagen zu naturwissenschaftlichen Themen nach beschreibendem oder bewertendem Inhalt

Inhalte:

  • naturwissenschaftlicher Erkenntnisweg; Schwerpunkte: Hypothesen und deren Überprüfung, Dokumentation, Auswertung und Veranschaulichung
  • naturwissenschaftliche Arbeitsweisen (z. B. Beobachten, Betrachten, Experimentieren) und Arbeitstechniken (z. B. Messen, Berechnen)

Realschule

Biologie

5. Klasse

Lernbereich 1: Prozessbezogene Kompetenz

Kompetenzen:

  • verwenden mithilfe von genauen Anleitungen einfach zu handhabende Laborgeräte wie Meterstab, Lupe oder Gläser sachgerecht, um Untersuchungen wie Messungen oder Experimente durchzuführen. 
  • führen mithilfe von konkreten Anleitungen Beobachtungen an realen oder abgebildeten biologischen Phänomenen durch, um sie anhand von einem Kriterium oder wenigen vorgegebenen Kriterien zu beschreiben.
  • bestimmen mithilfe von Abbildungen bzw. einfachen Beschreibungen Lebewesen, um sie zu benennen und ihrer Umgebung zuzuordnen.
  • verwenden biologische Fachbegriffe, um anderen einfache Sachverhalte nachvollziehbar zu beschreiben. 
  • beschreiben einfache Beziehungen zwischen zwei Fakten und stellen so einfache biologische Zusammenhänge her.

Inhalte:

  • Umgang mit lebenden Organismen, Verhalten in der Natur
  • einfache, bebilderte Bestimmungshilfen

 

Lernbereich 4: Tiere und Pflanzen in der Umgebung des Menschen

Kompetenzen:

  • beschreiben an ausgewählten einheimischen, wild lebenden Vögeln jeweils deren Nahrungsgrundlage, Körperbau und Lebensweise, wodurch sie ihre Vorstellung von dem engen Zusammenhang zwischen den Lebewesen und deren Umwelt erweitern und die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen erkennen.

 

 

6. Klasse

Lernbereich 1: Prozessbezogene Kompetenz

Kompetenzen:

  • führen mithilfe von Anleitungen Beobachtungen an realen oder abgebildeten biologischen Phänomenen durch, um sie anhand von wenigen vorgegebenen Kriterien strukturiert zu beschreiben. 
  • verwenden Lichtmikroskope und Präparate zielgerichtet und sachgemäß, um Strukturen zu erkennen und zu beschreiben sowie sie ggf. anhand einer Zeichnung darzustellen
  • vergleichen unter vorgegebener Schwerpunktsetzung reale oder abgebildete biologische Phänomene und erkennen so Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
  • bestimmen Lebewesen mithilfe von Abbildungen und Beschreibungen in einfacher Fachsprache oder einfachen dichotomen Bestimmungsschlüsseln, um sie zu benennen und Angepasstheiten an den jeweiligen Lebensraum aufzuzeigen.
  • verwenden biologische Fachbegriffe, um einfache Sachverhalte angemessen zu beschreiben und nachvollziehbar weiterzugeben.
  • beschreiben Beziehungen zwischen wenigen Fakten oder Sachverhalten und stellen so einfache biologische Zusammenhänge her.

Inhalte:

  • Lichtmikroskop: Aufbau und selbständiger Umgang; Herstellung von Präparaten
  • Bestimmungsübungen (z. B. Amphibien, Insekten und deren Larven, Vögel) unter Verwendung einfacher Bestimmungshilfen
  • Beobachtungen auch von Originalia und von Lebewesen in ihrer natürlichen Umgebung (z. B. Tierbeobachtung in einem Ökosystem); Beobachtungskriterien
  • Originalia und biologierelevante Medien 

 

Lernbereich 4: Ein heimatnahes Ökosystem

Kompetenzen: 

  • stellen das Ökosystem als das Zusammenwirken von Lebensraum und Lebensgemeinschaften dar und erkennen so, dass vielschichtig vernetzte abiotische Faktoren die Lebensgrundlage für die Lebensgemeinschaft bilden. 
  • erstellen auf der Grundlage von exemplarischen Pflanzen- und Tierbeobachtungen Beschreibungen. Dadurch kennzeichnen sie Angepasstheiten und zeigen gleichzeitig auf, wie Lebewesen in einem Ökosystem vergesellschaftet sind.
  • erschließen schematische Darstellungen von Räuber-Beutebeziehungen eines Ökosystems und erläutern sie als Nahrungsketten, Nahrungsnetze und – unter Berücksichtigung der Trophieebenen – als Nahrungspyramide. So entwickeln sie eine Vorstellung von den engen Verflechtungen innerhalb einer Lebensgemeinschaft und der Stellung des Menschen als Teil von Ökosystemen
  • stellen für ein heimatnahes Ökosystem Zusammenhänge zwischen Eingriffen des Menschen in die Natur und den sich dadurch verändernden abiotischen Faktoren her. Aus den damit verbundenen Auswirkungen auf die Lebensgemeinschaft entwickeln sie Schutzmaßnahmen oder vollziehen diese nach und reflektieren ihr eigenes Verhalten.
  • beschreiben Angepasstheiten von Insekten an das Leben im Ökosystem, der Entwicklung sowie ggf. des Verhaltens. Dadurch erlangen sie einen Einblick in die Schönheit und Vielfalt dieser Tiergruppe, bauen Vorbehalte ab und entwickeln stattdessen ihr gegenüber eine schützende Haltung.

Inhalte: 

  • Überblick über den Lebensraum: 
    Beschreibung der Lage und der Umgebung des Lebensraums; 
    Unterscheidung: Wildnis versus Kulturlandschaft; Geschichte und Zukunft des Ökosystems 
  • Biotische und abiotische Umweltfaktoren:
    Biotop: abiotische Faktoren im Überblick, Zusammenwirken, ggf. jahreszeitliche Veränderungen;
    Biozönose: kennzeichnende Tier- und Pflanzenarten, Angepasstheiten, ökologische Nische, Zeigerorganismen;
    Insekten als wichtiger Bestandteil einer Lebensgemeinschaft: Grundbauplan, Körperbau im Überblick, Angepasstheiten, Schutz, ggf. Verhalten, ggf. Vielfalt 
  • Ökosystem als System:
    Nahrungsbeziehungen: Nahrungsnetze, Nahrungsketten, Nahrungspyramide, biologisches Gleichgewicht;
    funktionelle Gliederung eines Ökosystems: Produzenten, Konsumenten, Destruenten
    Stoffkreislauf;
    Bedeutung und Gefährdung des Ökosystems: Nutzung, Bedrohung und Schutz durch den Menschen

 

 

Gymnasium

Natur und Technik

6. Klasse

Lernbereich 1.5 Ökosystem Gewässer

Kompetenzen:

  • bestimmen Lebewesen aquatischer Ökosysteme und erkunden so deren biologische Vielfalt. 
  • beschreiben ökologische Zusammenhänge innerhalb der Lebensgemeinschaft und zwischen Organismen und abiotischen Umweltfaktoren im Ökosystem. 
  • erkennen Gefahren für ein Ökosystem und leiten daraus Möglichkeiten des Schutzes der biologischen Vielfalt ab.

Inhalte:

  • Artenkenntnis: typische Lebewesen im Ökosystem (u. a. Pflanzen, Wirbeltiere) 
  • Nahrungsbeziehungen im Ökosystem (Nahrungsnetz)

 

Biologie

9. Klasse

Lernbereich 5: Biodiversität bei Wirbellosen

Kompetenzen

  • vergleichen die Angepasstheit der aktiven Bewegung bei Insekten an verschiedene Lebensräume.
  • vergleichen die Angepasstheiten der Mundwerkzeuge bei Insekten an verschiedene Nahrungsquellen und schätzen die Auswirkungen dieser Nutzung unterschiedlicher Nahrungsquellen auf den Menschen ab.

Inhalte:

  • Angepasstheit der Bewegung bei Insekten an Land, in der Luft und im Wasser 
  • ausgewählte Vertreter der Wirbellosen, Formenkenntnis
  • Nutzung unterschiedlicher Nahrungsquellen: Angepasstheiten der Mundwerkzeuge

Leben im Wassertropfen

Auch in einem kleinen Wassertropfen wimmelt es nur so von Leben: Wir mikroskopieren Pantoffeltierchen, Kieselalgen, Bärtierchen & Co.

Zielgruppe: ab 5. Klasse
Dauer: 1,5 bis 2 Stunden
Ort: im Naturium in Ering
Kosten: 75 €
Ganzjährig möglich

Direkter Lehrplanbezug:

Mittelschule

Natur und Technik

6. Klasse

Lernbereich 1: Naturwissenschaftliches Arbeiten

Kompetenzen:

  • planen angeleitet Untersuchungen in verschiedenen Sozialformen und protokollieren einfache Arbeitsabläufe und Ergebnisse. 
  • veranschaulichen weitgehend angeleitet einfache naturwissenschaftliche Sachverhalte. 
  • wählen themenbezogene und aussagekräftige Informationen aus vorgegebenen Quellen aus. 
  • verwenden bewusst naturwissenschaftliche Fachbegriffe, um einfache Sachverhalte angemessen zu beschreiben. 
  • verwenden einfache Geräte und Materialien sachgerecht.

Inhalte:

  • naturwissenschaftliche Arbeitsweisen (z. B. Mikroskopieren, Beobachten) 
  • sachgerechter Umgang mit einfachen Geräten (z. B. Mikroskop) 
  • Gesundheitsbewusstsein und Verantwortung (z. B. Hygiene, Maßnahmen zum Gewässer- und Bodenschutz) 

 

Lernbereich 2.2 Lebensraum Gewässer

Kompetenzen:

  • bestimmen unter Verwendung ausgewählter Bestimmungshilfen Tiere und Pflanzen, um einen Überblick über die Flora und Fauna eines einheimischen Gewässers zu gewinnen und die Gewässergüte einzuschätzen. 
  • mikroskopieren ein- und mehrzellige Lebewesen, um Zellen als deren strukturelle Grundbaueinheiten zu beschreiben. 

Inhalte:

  • Tiere und Pflanzen an und in einem einheimischen Gewässer; 
  • Kenn- und Bestimmungsübungen 
  • Mikroskopieren von Fertigpräparaten oder selbst hergestellten Präparaten (z.B. Wasserpest) 
  • Grundbauplan einer Zelle: Zellkern, Zellplasma, Zellmembran 
    1.  

Mittelschule: Grundlegende Kompetenzen zum Ende der Jahrgangsstufe 6

  • Sie mikroskopieren Präparate und beschreiben Zellen als Grundbaueinheiten von Lebewesen. …. besonderer Beachtung der Fotosynthese

 

 

Der Kurs ist eine Vorbereitung für 9. Klasse:

NT9 3.1: Zellen – Bausteine des Lebens 

Kompetenzen:

  • erläutern Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Aufbau und Funktion pflanzlicher und tierischer Zellen, um Zellen als strukturelle und funktionelle Grundbaueinheiten von Lebewesen zu beschreiben. 

Inhalte:

  • Aufbau von Tier- und Pflanzenzelle; spezifische Zellbestandteile und deren Funktionen: Zellmembran, Zellplasma, Zellkern, Mitochondrien, Zellwand, Zellsaftraum, Blattgrünkörner 

 

NT9 3.1: Zellen – Bausteine des Lebens 

Kompetenzerwartungen

  • beschreiben die Zellatmung in den Mitochondrien als Umkehrung der Fotosynthese, um die Bereitstellung von Energie aus Zucker im menschlichen Körper zu verstehen. 

Inhalte zu den Kompetenzen:

  • Zellatmung in den Mitochondrien

Realschule

Biologie

5. Klasse

Lernbereich 1.1: Erkenntnisse gewinnen 

Kompetenzen

  • vergleichen anhand weniger vorgegebener Kriterien reale oder abgebildete biologische Phänomene und erkennen so Gemeinsamkeiten und Unterschiede. 
  • verwenden Lichtmikroskope und Präparate nach Anleitung sachgemäß, um zelluläre Grundstrukturen zu beschreiben und ggf. anhand einer einfachen Zeichnung darzustellen. 
  • bestimmen mithilfe von Abbildungen bzw. einfachen Beschreibungen Lebewesen, um sie zu benennen und ihrer Umgebung zuzuordnen. 

Inhalte

  • Umgang mit lebenden Organismen, Verhalten in der Natur;
  • Lichtmikroskop: Aufbau und sachgerechter Umgang, Verwendung von Fertigpräparaten, Herstellung einfacher Präparate (z.B. Verwendung von Objektträgern, Deckgläschen) zum Mikroskopieren von Zellen 
  • einfache, bebilderte Bestimmungshilfen 
  • Kennzeichen und einfache Anwendung biologischer Erkenntnismethoden, wie Beobachten, Vergleichen, Experimentieren, und Arbeitstechniken, wie Mikroskopieren, Bestimmen, Präparieren 

 

Lernbereich 2: Biologie, die Wissenschaft von den Lebewesen 

Kompetenzen

  • identifizieren mithilfe von Auswertungen einfacher tierischer und pflanzlicher Präparate die Zelle als gemeinsamen Grundbaustein der Lebewesen, wodurch sie ihre Vorstellung, was Lebewesen kennzeichnet, erweitern. Sie begegnen dadurch der faszinierenden Welt des mikroskopisch Kleinen. 

Inhalte

  • Kennzeichen von Lebewesen an Beispielen aus dem Pflanzen- und Tierreich: ...Aufbau aus Zellen 
  • Organismus als eigenständiges Lebewesen 

 

 

7. Klasse

Lernbereich 1.1: Erkenntnisse gewinnen 

Kompetenzen

  • verwenden mithilfe von Anleitungen Mess- und Laborgeräte sowie geeignete Substanzen sachgerecht und zielführend, um Untersuchungen ... durchzuführen. 
  • stellen unter Anleitung einfache Präparate her und mikroskopieren sie, um Strukturen zu erkennen 

Inhalte

  • Mikroskopieren mit dem Lichtmikroskop (z.B. tierische und pflanzliche Zellen, Einzeller, Quer- und Längsschnitte der Pflanzenorgane) sowie Herstellung geeigneter einfacher Präparate (z.B. Querschnitt der Sprossachse) 

     

Lernbereich 1.2 Kommunizieren

Inhalte

  • stellen einfache biologische Sachverhalte (z.B. Strukturen, Funktionen oder Zusammenhänge) dar oder überführen sie in eine sachgerechte Darstellungsform (z.B. Tabelle, Grafik, Zeichnung, Symbol, Text). 
  • verwenden biologische Fachbegriffe, um Sachverhalte und biologische Zusammenhänge sachgerecht zu beschreiben und nachvollziehbar weiterzugeben. 
  • nutzen angemessene biologietypische Medien (z.B. Originalia, Abbildungen, Modelle) oder Protokolle, um Sachverhalte nach einer vorgegebenen Struktur in weitgehend freier Rede sachgerecht darzustellen bzw. mithilfe von Anschauungsmaterial zu präsentieren. 

 

Lernbereich 2: Die Zelle– Grundbaustein aller Lebewesen (ca. 10 Std.) 

Kompetenzen:

  • mikroskopieren oder verwenden Abbildungen von ... Tier- und Pflanzenzellen, vergleichen diese miteinander und nennen einige Beispiele der Variation im Aufbau der Zellen. Dadurch erkennen sie Zellen als kleinste Bau- und Funktionseinheit von Lebewesen. 
  • legen die Funktionen der wichtigsten tierischen und pflanzlichen Zellorganellen dar. 
  • beobachten ausgewählte Einzeller, beschreiben den Aufbau, die Lebensweise und die Vermehrung und entwickeln so eine Faszination vom Mikrokosmos. Gleichzeitig leiten sie ab, dass Lebewesen aus nur einer Zelle bestehen können. 
  • setzen die Organisation von Vielzellern mit der Arbeitsteilung in Bezug und stellen sie Einzellern gegenüber, um eine Vorstellung von den vielfältigen Organisationen von Lebensformen zu erhalten. 

Inhalte

  • tierische Zelle und ihre Bestandteile: Zellmembran, Zellplasma, Zellkern, Mitochondrien und Ribosomen 
  • pflanzliche Zelle und ihre Bestandteile: zusätzlich zu den Bestandteilen der tierischen Zelle Vakuole, Chloroplasten und Zellwand 
  • Einzeller: Aufbau, Lebensweise, Vermehrung, ggf. Bedeutung (z.B. Amöbe, Paramecium) 

 

 

8. Klasse

Lernbereich 1.1: Erkenntnisse gewinnen 

Kompetenzen

  • verwenden Mess- und Laborgeräte sowie geeignete Substanzen weitgehend selbständig und zielführend, um Untersuchungen wie Messungen oder Experimente durchzuführen. 
  • beobachten reale oder abgebildete biologische Phänomene, um sie anhand von begründet ausgewählten Kriterien strukturiert zu beschreiben. 
  • vergleichen reale oder abgebildete biologische Phänomene, um biologische Fragestellungen weitgehend selbständig zu lösen. 
  • stellen unter Anleitung Präparate her und mikroskopieren diese eigenständig

Inhalte

  • sachgerechter Einsatz von Laborgeräten (z.B. Reagenzgläser, Petrischalen, Messbecher) 
  • Beobachtungen bzw. Vergleiche (z.B. Bakterien, Haut, Immunisierungen) 
  • Lichtmikroskop: selbständiger Umgang, Verwendung von Fertigpräparaten (z.B. Hautquerschnitt); Herstellung von einfachen Präparaten (z.B. Hefepilze); Zeichnungen; ggf. Verwendung mikroskopischer Aufnahmen 
  • Vorläufigkeit biologischen Wissens (z.B. Erklärungsversuche für die Vielfalt der Lebewesen, Evolutionstheorien, 

Gymnasium

Für das Gymnasium kann die mikroskopische Beobachtung der Wasserlebewesen eine Erweiterung zum bestehenden Lehrplan darstellen und der dabei erkenntliche Lebenskreislauf im Wasser kann die Kompetenzen des Kreislaufs im Boden vertiefen und ergänzen. Ebenso können Parallelen zwischen Einzellern und Körperzellen aufgezeigt werden (z. B. Amöben und Makrophagen bzw. Killerzellen, Ciliaten und Flimmerepithel, ect.)

Angebote für die Sekundarstufe

Nachhaltigkeit: Was ist das eigentlich? Und was hat das mit mir zu tun? Diesen Fragen gehen wir auf den Grund und beschäftigen uns anschließend genauer mit dem gewählten Thema: Ernährung oder Kleidung. Beides brauchen wir alle zum Leben und beides betrifft auch die Jugendlichen in ihrem Alltag. Und es gibt viel Handlungsbedarf, aber auch viele Stellschrauben hin zu mehr Nachhaltigkeit. Mit unseren interaktiven Programmen möchten wir Bewusstsein für die bestehenden Probleme schaffen, zum Nachdenken anregen – und dazu beitragen, gemeinsam ins Handeln zu kommen. Fragen dazu beantwortet Ihnen gerne das Naturium-Team.
Die Programme sind im vom Bayerischen Umweltministerium geförderten Projekt "Neue Angebote im NaTour-Wagon" entstanden.

  • Ort: Die Programme können direkt in der Schule durchführt werden – wir kommen zu Ihnen und bringen alle nötigen Materialien mit. Oder Sie kommen mit Ihrer Klasse zum Naturium nach Ering.
  • Dauer: Die Programme sind modular aufgebaut und daher flexibel; die Dauer vereinbaren wir bei der Anmeldung. Mindestdauer: 2,5 Stunden. Auch ganze Schultage oder zwei halbe Projekttage sind möglich.
  • Alter: Die Angebote sind für Schüler und Schülerinnen der 6. bis 10. Jahrgangsstufe konzipiert.
  • Gruppengröße: Für das Programm „Nachhaltige Ernährung“ sollten größere Klassen in zwei parallele Gruppen aufgeteilt werden; das Programm „Nachhaltige Kleidung“ kann mit der gesamten Klasse durchgeführt werden.
  • Buchung: Für die Terminvereinbarung und bei Fragen wenden Sie sich gerne an das Team des Naturium am Inn unter Tel. +49 (0) 8573 1360 oder per E-Mail an naturium@rottal-inn.de.


Weitere Infos sowie eine Kostenübersicht finden Sie auch in unserem Umweltbildungs-Flyer.
 

Nachhaltige Ernährung

Was hat unsere Ernährung mit Nachhaltigkeit zu tun? Am Beispiel des Gerichts Spaghetti Bolognese nehmen wir verschiedene Faktoren unter die Lupe: Wo kommt unser Essen her, welche Auswirkungen hat unsere Ernährung auf Umwelt und Klima? Gemeinsam erarbeiten wir Stellschrauben für eine nachhaltigere Ernährung: Was kann ich, was können wir alle gemeinsam tun?

Zielgruppe: Schüler und Schülerinnen 7. bis 10. Klasse
Dauer: 2,5 bis 3 Stunden, aber auch ganze Schultage oder zwei halbe Projekttage sind möglich
Ort: im Naturium in Ering oder bei Ihnen vor Ort
Kosten: im Naturium 75 €; mobiles Angebot pro Tag 100 €

 

Direkter Lehrplanbezug:

Mittelschule

Natur und Technik

7. Klasse

Lernbereich 1: Naturwissenschaftliches Arbeiten

Kompetenzen:

  • recherchieren angeleitet Daten aus vorgegebenen Quellen zur Bearbeitung von Aufgaben und Problemen und ziehen einfache Schlussfolgerungen. 
  • vergleichen unterschiedliche Quellen (z. B. Text, Bild, Tabelle) hinsichtlich eines vorgegebenen Kriteriums und entnehmen daraus themenbezogene und aussagekräftige Informationen.
  • verwenden Fachsprache, um naturwissenschaftliche Zusammenhänge sachgerecht zu beschreiben. 
  • vergleichen angeleitet die Folgen zweier Handlungsoptionen, um zu naturwissenschaftlich begründeten Entscheidungen zu gelangen.
  • ordnen angeleitet einzelne Aussagen zu naturwissenschaftlichen Themen nach beschreibendem oder bewertendem Inhalt

Inhalte:

  • naturwissenschaftlicher Erkenntnisweg; Schwerpunkte: Hypothesen und deren Überprüfung, Dokumentation, Auswertung und Veranschaulichung
  • Gesundheitsbewusstsein und Verantwortung

 

Ethik

7. Klasse

Lernbereich 3 Mensch und Natur

Kompetenzen:

  • setzen sich mit dem Wert der Natur für den Menschen auseinander und formulieren Gründe für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. 
  • berücksichtigen den Zusammenhang zwischen den Lebensgewohnheiten und Umweltproblemen und nehmen Folgen ihres Konsumverhaltens für die Lebensbedingungen von Tieren wahr. 
  • zeigen Bereitschaft für einen verantwortungsvollen und bewahrenden Umgang mit der Natur und tragen in ihrem Schul- und Lebensalltag aktiv zum Schutz von Natur und Umwelt bei.

Inhalte: 

  • Wert der Natur und Gründe für Naturschutz u. a. ästhetische Bedeutung, Natur als Heimat, Natur als Lebensgrundlage (Basic-Needs-Argument) 
  • Umweltprobleme (z. B. Luftverschmutzung, Waldsterben, Regenwaldabholzung) 
  • Problembereiche im Umgang mit Tieren (z. B. Tiere als Nahrungsmittel, Massentierhaltung); Zerstörung natürlicher Lebensräume 
  • konkrete Handlungsmöglichkeiten (z. B. Kauf langlebiger bzw. regional-saisonaler Produkte, Einsparung von Ressourcen, Müllvermeidung)

 

Ernährung und Soziales

7. Klasse

Lernbereich 2: Ernährung und Gesundheit

Kompetenzen:

  • berücksichtigen bei der Auswahl von Speisen und Getränken sowie bei deren Vor- und Zubereitung ökologische Aspekte und wesentliche Faktoren, die den gesundheitlichen Wert und die Qualität von Lebensmitteln bestimmen.

Inhalte:

  • Aspekte der Nachhaltigkeit bei der Beschaffung und beim Umgang mit Lebensmitteln (z. B. regional, saisonal)

 

Lernbereich 3: Umwelt- und Verbraucherschutz

Kompetenzen:

  • informieren sich gezielt über verschiedene Aspekte zur Beurteilung von Lebensmitteln (z. B. rechtliche Kennzeichnung, ökologischer Wert), bewerten deren Bedeutung für die Verbraucherinnen und Verbraucher und dokumentieren diese Ergebnisse in geeigneter Weise. 
  • achten bei der Auswahl und Zubereitung von Speisen auf umwelt- und verbraucherbewusstes Verhalten (z. B. Vermeidung von Lebensmittelabfällen, Verwendung saisonaler und regionaler Produkte).

Inhalte:

  • Kennzeichnung von Lebensmitteln (z. B. Mindesthaltbarkeitsdatum, Zutatenliste, Güte- und Herkunftssiegel) 
  • Kriterien für Qualität 
  • Merkmale regionaler und saisonaler Produkte
  • Möglichkeiten und Regeln zur Vermeidung von Abfällen, Abfalltrennung

 

8. Klasse

Lernbereich 1: Zusammenleben und Zusammenarbeiten

Inhalte:

  • Lebensumstände und Bedürfnisse ausgewählter Personengruppen  

 

Lernbereich 3: Umwelt- und Verbraucherschutz

Kompetenzen:

  • nehmen das Warenangebot und dessen Preis- und Qualitätsunterschiede bewusst wahr, leiten Regeln zum ökonomisch und ökologisch sinnvollen Einkauf ab, berücksichtigen ihre Erkenntnisse bei der Kaufentscheidung und reflektieren ihre Erfahrungen. 
  • führen vielfältige Möglichkeiten der Verarbeitung und Bevorratung von Lebensmitteln durch und beachten dabei ökonomische und ökologische Grundsätze.
  • entsorgen Abfälle umweltbewusst bzw. nutzen sinnvolle Möglichkeiten zur Wiederverwendung von Behältern und Verpackungen (z. B. Glas- oder Kunststoffbehälter zur Bevorratung)

Inhalte:

  • Abfalltrennung und ‑entsorgung, Möglichkeiten zur Wiederverwendung von Behältern und Verpackungen

 

9. Klasse

Lernbereich 3: Umwelt- und Verbraucherschutz

Kompetenzen:

  • recherchieren eigenständig die Bedingungen (z. B. konventionelle bzw. ökologische Betriebe, Tierhaltung) bei Lebensmittelproduktion, ‑transport und ‑lagerung sowie die daraus resultierenden Auswirkungen (z. B. ökologisch, ökonomisch, sozial) und nutzen ihre Erkenntnisse zur Reflexion ihres eigenen Verbraucherverhaltens.

Inhalte

  • Merkmale verschiedener Formen von Lebensmittelproduktion, ‑transport sowie ‑lagerung und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt 
  • Kennzeichnung von ökologisch produzierten Lebensmitteln (z. B. Biosiegel)

 

10. Klasse

Lernbereich 3: Umwelt- und Verbraucherschutz

Kompetenzen:

  • beziehen ihre Kenntnisse über die besonderen Produktions- und Vermarktungsbedingungen von Produkten (z. B. des fairen Handels oder aus sozialen Betrieben) in ihre überlegte Kaufentscheidung mit ein.

Inhalte:

  • Produktions- und Vermarktungsbedingungen (z. B. von Waren des fairen Handels, aus sozialen Betrieben) 
  • Merkmale für nachhaltiges Konsumverhalten 
  • Möglichkeiten des Konsumverzichts

Realschule

Ernährung und Gesundheit

7. Klasse

Lernbereich 2: Umwelt- und Verbraucherbewusstsein

Kompetenzen: 

  • analysieren, bewerten und berücksichtigen beim Einkauf ökologische, regionale und saisonale Aspekte mit Blick auf eine gesundheitsfördernde und nachhaltige Lebensführung. 
  • klassifizieren verschiedene Abfallarten, die im privaten Haushalt anfallen und führen diese entsprechend der regionalen Bedingungen dem Recycling zu, um eine möglichst gute Wiederverwertung der darin enthaltenen Wertstoffe zu gewährleisten. 
  • recherchieren und interpretieren Texte auf der Grundlage des Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzes (LFGB) die Informationen der Warenkennzeichnung von verpackten Lebensmitteln und beziehen diese in ihre alltäglichen Kaufentscheidungen mit ein.

Inhalte: 

  • Müllvermeidung, Mülltrennung 
  • „Ökologischer Fußabdruck“ 
  • ökonomische, ökologische und soziale Aspekte beim Einkauf von Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen, Reinigungsmitteln 
  • Kennzeichnung von Lebensmitteln: Warenkennzeichnung, Zusatzstoffverordnung, Novel-Food-Verordnung, Qualitätsmerkmale von Lebensmitteln 
  • Wertschätzung von Lebensmitteln, aktuelle Verbraucherinformationen

 

Geographie

9. Klasse

Lernbereich 3: Landwirtschaft, Ernährung und Boden

Kompetenzen: 

  • erläutern verschiedene Produktionsfaktoren und Funktionen der Landwirtschaft und unterscheiden grundlegende Produktionsweisen (z. B. konventionelle versus ökologische Landwirtschaft). 
  • analysieren das Wirkungsgefüge zwischen Landwirtschaft und Umwelt, indem sie eine landwirtschaftliche Produktionsform erläutern, die spürbare Auswirkungen auf die Umwelt zeigt (z. B. Anbau von Mais oder Produktion von Fleisch). 
  • reflektieren durch die Betrachtung von europa- oder weltweiten Produktions- und Transportbedingungen ihr eigenes Konsumverhalten, um nachhaltige Handlungsalternativen zu entwickeln. 
  • ordnen Hunger- und Ernährungskrisen naturgeographischen sowie anthropogenen Ursachen zu und erörtern Folgen (z. B. Migration) sowie Maßnahmen zur Verbesserung der weltweiten Ernährungssituation.

Inhalte: 

  • Merkmale der konventionellen und ökologischen Landwirtschaft 
  • Wirkungsgefüge zwischen Landwirtschaft und Umwelt 
  • Gefährdung der Lebensgrundlagen (z. B. des Bodens, Grundwassers oder der Biodiversität) 
  • europäische Agrarpolitik und weltweiter Handel 
  • Fair Trade und regionale Vermarktung 
  • Welternährungssituation und Nahrungsmittelverfügbarkeit

 

Biologie

10. Klasse

Lernbereich 3: Lokale und globale Auswirkungen auf Ökosysteme durch Eingriffe des Menschen

Kompetenzen: 

  • erörtern Möglichkeiten naturverträglichen Handelns und hinterfragen das eigene Handeln, insbesondere das Verbraucher- und Konsumverhalten unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.

Inhalte: 

  • umwelt- und naturverträgliches Handeln, Optionen des individuellen Verbraucher- und Konsumverhaltens: ökologischer Fußabdruck oder Ökobilanz eines Lebensmittels

Gymnasium

 Biologie

8. Klasse

Lernbereich 1: Erkenntnisse gewinnen-kommunizieren-bewerten

Kompetenzen

  • wägen Folgen menschlichen Handelns auf die lokale und globale nachhaltige Entwicklung ab und erörtern Handlungsoptionen, indem sie vorgegebene Pro- und Kontra-Argumente (z. B. zum Einkaufsverhalten oder zur Transportmittelnutzung) auswerten, um bewusste, wertorientierte Entscheidungen treffen zu können.

 

Lernbereich 6: Ökosysteme unter dem Einfluss des Menschen

Kompetenzen:

  • bewerten die Beeinflussung globaler Stoffströme unter dem Aspekt der nachhaltigen Entwicklung und beschreiben politische und persönliche Möglichkeiten, Einfluss auf diese Systeme zu nehmen.

Inhalte:

  • Konzept der nachhaltigen Entwicklung, ökologischer Fußabdruck, Möglichkeit zur Beeinflussung durch Konsumverhalten und politisches Engagement

Nachhaltige Kleidung

Die heutige schnelllebige Kleidungsindustrie ist weder sozial noch ökologisch nachhaltig. Wir untersuchen, wie weit eine Jeans reist, wer an einem Paar Turnschuhe verdient und welche globalen Ungleichheiten herrschen. Und was können wir tun? Zum Beispiel weniger und achtsam einkaufen, reparieren, teilen, tauschen, aktiv werden und weiter sagen …

Zielgruppe: Schüler und Schülerinnen 7. bis 10. Klasse
Dauer: 2,5 bis 3 Stunden, aber auch ganze Schultage oder zwei halbe Projekttage sind möglich
Ort: im Naturium in Ering oder bei Ihnen vor Ort
Kosten: im Naturium 75 €; mobiles Angebot pro Tag 100 €

 

Direkter Lehrplanbezug:

Mittelschule

Ethik

7. Klasse

Lernbereich 3 Mensch und Natur

Kompetenzen:

  • setzen sich mit dem Wert der Natur für den Menschen auseinander und formulieren Gründe für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. 
  • berücksichtigen den Zusammenhang zwischen den Lebensgewohnheiten und Umweltproblemen und nehmen Folgen ihres Konsumverhaltens für die Lebensbedingungen von Tieren wahr. 
  • zeigen Bereitschaft für einen verantwortungsvollen und bewahrenden Umgang mit der Natur und tragen in ihrem Schul- und Lebensalltag aktiv zum Schutz von Natur und Umwelt bei.

Inhalte: 

  • Wert der Natur und Gründe für Naturschutz u. a. ästhetische Bedeutung, Natur als Heimat, Natur als Lebensgrundlage (Basic-Needs-Argument)
  • Umweltprobleme (z. B. Luftverschmutzung, Waldsterben, Regenwaldabholzung) 
  • Problembereiche im Umgang mit Tieren (z. B. Tiere als Nahrungsmittel, Tierversuche, Massentierhaltung); Zerstörung natürlicher Lebensräume 
  • konkrete Handlungsmöglichkeiten (z. B. Kauf langlebiger bzw. regional-saisonaler Produkte, Einsparung von Ressourcen, Müllvermeidung)

 

8. Klasse

Lernbereich 3 Mit Konsumgütern verantwortungsvoll umgehen

Kompetenzen:

  • erschließen sich Informationen zu den wesentlichen Zusammenhängen bei Produktion, Transport und Entsorgung typischer Konsumgüter und beurteilen in altersgemäßer Weise die sozialen und ökologischen Folgen, die ihre Entscheidungen für alltagstypische Konsumgüter hat. 
  • treffen bewusst Konsumentscheidungen unter Berücksichtigung der Bedeutung von Solidarität und Mitverantwortung in der „Einen Welt“.

Inhalte:

  • typische Konsumgüter (z. B. Handy oder Alltagskleidung): Rohstoffgewinnung sowie Produktion (Arbeitsbedingungen, Naturbelastung), Transportweg (CO2-Belastung, z. B. Arbeitsbedingungen in Häfen und auf Schiffen) und Entsorgung 
  • ökologische und soziale Standards am Beispiel einer Produktionskette 
  • Einsatz von Siegeln für ökologische oder soziale Standards zur Orientierung kritischer Konsumentinnen und Konsumenten 
  • Fair Trade, Eine-Welt-Läden

 

10. Klasse

Lernbereich 1.2 Verantwortung des Einzelnen in der Gesellschaft

Kompetenzen:

  • reflektieren das eigene Handeln unter dem Gesichtspunkt der Verantwortungsübernahme in der Gesellschaft. 
  • formulieren Kriterien für Chancengerechtigkeit und reflektieren diese. 
  • erkennen Möglichkeiten und Grenzen von Einflussnahme einzelner Personen und Organisationen und erfahren sich als verantwortungsvolle Mitglieder der Gesellschaft, die selbstwirksam handeln und Einfluss nehmen können. 
  • begreifen sich als einen Teil dieser Welt und ziehen daraus Konsequenzen für ihr eigenes Handeln. 
  • betrachten das Phänomen der Globalisierung aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickeln eigene Positionen dazu, nach denen sie ihr Handeln ausrichten.

Inhalte:

  • Bedeutung ethisch verantwortlichen Handelns in der Gesellschaft,
  • Kriterien für Chancengerechtigkeit (z. B. Zugang zu Bildung, Möglichkeiten zur Teilhabe)
  • Globalisierung als Chance und Gefahr (z. B. im Hinblick auf Wirtschaft, Tourismus, Umwelt)

Realschule

Biologie

10. Klasse

Lernbereich 3: Lokale und globale Auswirkungen auf Ökosysteme durch Eingriffe des Menschen

Kompetenzen: 

  • erörtern Möglichkeiten naturverträglichen Handelns und hinterfragen das eigene Handeln, insbesondere das Verbraucher- und Konsumverhalten unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.

Inhalte: 

  • umwelt- und naturverträgliches Handeln, Optionen des individuellen Verbraucher- und Konsumverhaltens: ökologischer Fußabdruck oder Ökobilanz eines Lebensmittels

Gymnasium

Biologie

8. Klasse

Lernbereich 1: Erkenntnisse gewinnen-kommunizieren-bewerten

Kompetenzen

  • wägen Folgen menschlichen Handelns auf die lokale und globale nachhaltige Entwicklung ab und erörtern Handlungsoptionen, indem sie vorgegebene Pro- und Kontra-Argumente (z. B. zum Einkaufsverhalten oder zur Transportmittelnutzung) auswerten, um bewusste, wertorientierte Entscheidungen treffen zu können.

 

Lernbereich 6: Ökosysteme unter dem Einfluss des Menschen

Kompetenzen:

  • bewerten die Beeinflussung globaler Stoffströme unter dem Aspekt der nachhaltigen Entwicklung und beschreiben politische und persönliche Möglichkeiten, Einfluss auf diese Systeme zu nehmen.

Inhalte:

  • Konzept der nachhaltigen Entwicklung, ökologischer Fußabdruck, Möglichkeit zur Beeinflussung durch Konsumverhalten und politisches Engagement

Mobiles Angebot mit dem NaTour-Wagon

Während der Umbauphase des Naturium-Hauptgebäudes in Ering diente unser schöner Holz-Bauwagen als Anlaufstelle für Besucher. Anschließend wurde er im Rahmen des Interreg-Kleinprojekts "NaTour-Wagon für die Schutzgebiete am Unteren Inn" für seinen neuen Zweck ausgerüstet: Umweltbildung nicht nur am Unteren Inn, sondern auch unterwegs!

Der NaTour-Wagon kann von Schulen und anderen Einrichtungen für die mobile Umweltbildung gebucht werden. Ausgestattet mit vielen Umweltbildungsmaterialien kommen wir zu Ihnen an die Schule. Nach einer interaktiven Einführung zum Inn widmen wir uns spielerisch und forschend den ausgewählten Natur-Themen. 

Die mobilen Programme können aber auch ohne NaTour-Wagon durchgeführt werden - wir kommen dann einfach mit den Materialien an die Schule. 

Weitere Infos finden Sie auch im neuen Umweltbildungs-Flyer.

Naturerlebnistag mit dem NaTour-Wagon: So funktioniert es

1. Sie fragen bei uns an und vereinbaren einen Termin für den Einsatz des NaTour-Wagons.

2. Sie wählen für den Naturerlebnistag mit Ihrer Schulklasse oder Gruppe ein Thema aus. Jede Einheit beginnt mit einer Einführung zum Inn. Anschließend vertiefen wir das gewählte Thema: Auwald, Wiesen oder Vogelzug. 

3. Sie kümmern sich um den An- und Abtransport des NaTour-Wagons, z.B. über den Bauhof Ihrer Gemeinde. Mit ausreichend starken Fahrzeugen kann der NaTour-Wagon zum Einsatzort – etwa auf den Schulhof – gezogen werden. Falls der NaTour-Wagon an der Schule keinen Platz hat oder der Transport zu aufwändig ist, kommen wir gerne auch nur mit den Umweltbildungsmaterialien zu Ihnen.

4. Die Programme werden von unserem geschulten Personal begleitet. Sie können direkt vor Ort durchgeführt werden: Bei schlechtem Wetter in der Aula oder im Klassenzimmer, bei gutem Wetter am besten draußen – zum Beispiel auf dem Schulhof oder in einem nahegelegenen Wald.

 

Kindergeburtstage

Geburtstag feiern im Naturium am Inn – 
mit jeder Menge Spiel, Spaß und Spannung in der Natur.

Auf dem Programm stehen zum Beispiel Natur-Erlebnis-Spiele und Basteleien zu Naturthemen und mit Naturmaterialien.
Das Programm wird jeweils auf die Wünsche der Besucher abgestimmt. Die verschiedenen Themen finden Sie in unserem Umweltbildungs-Flyer.

Kosten für Gruppen von 10-20 Kindern:

  • 1,5 Stunden: 75 €
  • 2 Stunden: 90 €
  • 3 Stunden: 120 €

Ferienprogramme

Langeweile in den Ferien? Nicht bei uns!

In den Schulferien bieten wir je nach Jahreszeit verschiedene ein- oder mehrtägige Programme an. Ob als junge Naturforscher oder bei kreativen Basteleien – der Spaß in der Natur kommt hier nicht zu kurz.

Die Themen und Kosten entnehmen Sie unserem neuen Umweltbildungs-Flyer.

Privatgruppen, Vereine, Betriebe & Co

Sie planen einen Firmen- oder Vereinsausflug an den Unteren Inn oder wünschen sich fachkundige Begleitung für eine Exkursion mit Ihrer Expertengruppe oder im Freundeskreis? Fragen Sie gerne bei uns an. Es sind verschiedene Themen vom Überblick über das Europareservat Unterer Inn bis zur ornithologischen Fachexkursion möglich.

Kosten pro Führung:

  • 1,5 Stunden: 75 €
  • 2 Stunden: 90 €
  • 3 Stunden: 120 €

 

Fördergruppen

Gerne bieten wir für Menschen mit körperlichem Handicap oder geistigen Einschränkungen passende Führungen an. Damit wir auf die Bedürfnisse Ihrer Gruppe eingehen können, nehmen Sie bitte individuell Kontakt mit uns auf.  

Multiplikatoren-Schulungen

Für Lehrer, Erzieher und weitere in der haupt- oder ehrenamtlichen Bildungsarbeit tätigen Personen bieten wir Fortbildungen an. Thematisiert werden die Natur am Inn, die Angebote der Umweltstation oder Methoden der Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Wenden Sie sich gerne mit Ihrer individuellen Anfrage an uns.

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