Über uns

Hier erfahren Sie mehr über Hintergrund, Team und Partner des Naturiums am Inn.

Steckbrief

Geschichte

Bereits seit über 25 Jahren gibt es das Bayerisch-Oberösterreichische Infozentrum zum Europareservat Unterer Inn in Ering. Hunderte Schulklassen konnten hier schon spannende Stunden verbringen und viel neues Wissen nach Hause mitnehmen.

Die Ausstellung war allerdings mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommen – und so wurde es Zeit für Neues. Nach und nach entstand die Idee, das Infozentrum zu einer grenzüberschreitenden Steuerungs- und Umweltbildungseinrichtung um- und auszubauen. Der Landkreis Rottal-Inn (Bayern) und die Gemeinde Mining (Oberösterreich) packten das Vorhaben in einem durch die Europäische Union geförderten Interreg-Projekt gemeinsam an. Zwischen 2017 und 2020 wurden knapp zwei Millionen Euro investiert, um das „Juwel“ Unterer Inn zum Glänzen zu bringen.

Heraus kam das neue grenzüberschreitende Naturium am Inn mit den neu erstrahlten Ausstellungen in Ering und Schloss Frauenstein sowie den insgesamt sechs Erlebnis-Stationen in den Lebensräumen der Aue.

Seit 1. April 2021 ist das Naturium am Inn als Umweltstation anerkannt und damit eine zentrale Anlaufstelle für die Umweltbildung in der Region.

Aufgaben

Zu den Aufgaben des Naturiums zählen die Besucherinformation, die Umweltbildung und der Naturschutz – und das alles „grenzenlos“. Denn die Natur kennt keine Landesgrenze – erst recht nicht, wenn die mitten im Fluss liegt.

Das Naturium ist erste Anlaufstelle für die Besucherinformation am Unteren Inn. Neben der Beratung zu Freizeit- und Naturerlebnismöglichkeiten ist es unser besonderes Anliegen, sowohl Einheimischen als auch Gästen die Einzigartigkeit des Gebiets zu vermitteln. Die Ausstellungen wollen Neugier wecken – und dann: Raus in die Natur!

Das gleiche gilt auch für die Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung: Spielerisch und mit allen Sinnen wollen wir Faszination für die Vielfalt und Schönheit der Natur am Unteren Inn wecken, zum Nachdenken über Natur und Mensch anregen, ökologisches Wissen vermitteln, fächerübergreifende Zusammenhänge herstellen und nachhaltiges Handeln fördern.

Die Einrichtung dient aber auch als zentrale Anlaufstelle für den Naturschutz am Unteren Inn. Als Sitz des grenzüberschreitenden naturschutzfachlichen Managements für die Schutzgebiete am Unteren Inn und der Ramsar-Gebietsbetreuung laufen hier viele Fäden für gemeinsame Schutzbemühungen und Projekte zusammen.  

Team

Claudia Schmidt
Naturschutzfachliches Projektmanagement
claudia.schmidt[at]rottal-inn.de

Marianne Bollmann
Besucherinformation und Verwaltung
marianne.bollmann[at]rottal-inn.de

Dr. Beate Brunninger
Besucherinformation und Umweltbildung
beate.brunninger[at]rottal-inn.de

Andrea Bruckmeier
Ramsar-Gebietsbetreuung
bruckmeier[at]gmx.de

Isolde Ulbig und Ursula Neun
Aushilfen Besucherinformation

Mitmachen

Ehrenamtliches Engagement

Etwas Sinnvolles tun und dabei draußen in der Natur sein, neue Menschen kennenlernen, das eigene Wissen erweitern und weitergeben – ehrenamtliches Engagement lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Das Naturium am Inn bildet 2021 erstmals ehrenamtliche Mitarbeiter aus, die zukünftig den Besuchern die Besonderheiten des Europareservats Unterer Inn näher bringen sollen.

Infos zur Ausbildung

Worum geht's?

Inhalt der Ausbildung ist zum einen die Natur am Unteren Inn: Von der Landschaftsgeschichte über die Vogelwelt bis hin zu aktuellen Renaturierungsmaßnahmen stellen verschiedenste Expertinnen und Experten ihr Fachgebiet auf Exkursionen direkt vor Ort vor. Zum anderen geht es darum, wie die Inhalte vermittelt werden können: Hierzu werden Grundlagen zur Umweltbildung und Führungsdidaktik behandelt und auch selbst erprobt. Daneben sind rechtliche Fragestellungen und ein Erste-Hilfe-Kurs Teil der Ausbildung. Ergänzend zu den Exkursionen und Workshops gibt es einen schriftlichen Leitfaden, in dem die Inhalte der Ausbildung jederzeit nachgelesen werden können. 

Wer kann teilnehmen?

Die Ausbildung richtet sich vor allem an Menschen aus der Region, die Lust haben, sich ehrenamtlich am Unteren Inn zu engagieren. Zur Teilnahme sind sowohl Interessierte aus Bayern als auch aus Österreich eingeladen. Man sollte Freude daran haben, die eigene Naturbegeisterung an andere weiterzugeben. Auch die Bereitschaft, regelmäßig Führungen zu veranstalten, sich neues Wissen anzueignen und sich stetig fortzubilden, sollte gegeben sein. Neben dem Engagement in der Natur bietet die Tätigkeit auch die Möglichkeit, in Kontakt mit anderen Naturinteressierten, Experten und interessanten Gästen zu kommen.

Was kostet die Ausbildung? Wird die ehrenamtliche Tätigkeit bezahlt?

Die Ausbildung, die von der grenzübergreifenden Einrichtung „Naturium am Inn“ mit den Trägern Landkreis Rottal-Inn und Gemeinde Mining organisiert wird, ist kostenlos. Die anschließende Tätigkeit läuft auf ehrenamtlicher Basis, für die geleisteten Führungen wird eine Aufwandsentschädigung erstattet.

Wie lange dauert die Ausbildung? Wie kann ich teilnehmen?

Die Ausbildung umfasst insgesamt rund zwölf Tage an mehreren Wochenenden. Räumlicher Schwerpunkt ist das Gebiet rund um das Naturium am Inn in Ering-Frauenstein sowie andere Bereiche am Unteren Inn. Um die Ausbildung erfolgreich mit einem Zertifikat abzuschließen, sind maximal zwei Fehltage möglich.

Die Bewerbungsphase für die diesjährige Ausbildungsrunde ist bereits abgeschlossen.

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